Mann verprügelt Kühe: Derart WENIG muss er dafür zahlen!
Ernährung Schlagzeilen

Mann verprügelt Kühe: Derart WENIG muss er dafür zahlen!

Kuhschläger

Verprügeln der Kühe hatte Methode

Vor einem Jahr haben wir von PETA Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt gegen den Landwirt Markus O. aus Pfaffenhofen gestellt.

In einem Zeugenvideo war zu sehen, wie Markus O. immer wieder brutal auf eine Kuh eingeschlagen hatte. Mit einem Gegenstand hatte er mehrere Male auf den Körper und den Kopf des Tieres gezielt. Selbst nach dem Zusammenbruch der Kuh waren die Misshandlungen weitergegangen.

Laut des Zeugen sind Schläge an diesem Hof nicht die Ausnahme, sondern brutaler Alltag. Auch die Frau von Markus O., die an den Schlägen beteiligt war, gab die Tierquälerei in einer Zeugenaussage offen zu:

„Je nach Verhalten der Kuh muss bei der Klauenpflege die Kuh mit Schlägen quasi darauf hingewiesen werden, sich nicht fallen zu lassen. Das Schlagen der Kühe kann bei der Klauenpflege bedingt notwendig sein.”

Das Unfassbare: Der gewalttätige Bauer ist und war Vorstandsmitglied im lokalen Kreisverband des Bayerischen Bauernverbands.

Staatsanwaltschaft auf Seite des Tierquälers

Jetzt ist das Strafverfahren abgeschlossen: Die Kuhschlägerei kostete das Paar gerade einmal 500 Euro Strafe. Und das, nachdem wir ein Tierhalteverbot für den Bauern gefordert hatten.

Die Stimme der Tiere wurde in diesem Fall überhaupt nicht erhört. Uns von PETA verweigerte die Staatsanwaltschaft sogar die Akteneinsicht, mit der Begründung, wir würden Missstände wie diese öffentlich machen.  – Äh, wie bitte? Oder um es mit den Worten von Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei PETA, auszudrücken:

„Eine völlig verquere Rechtsauffassung einer Staatsanwaltschaft, die die Interessen von Tätern stützt und gemeinnützige und als besonders förderungswürdige Organisationen wie PETA, die gegen die Behörden solche Straftaten ermitteln, desavouiert.”

Was könnt Ihr tun, um den Tieren zu helfen?

Um den Tieren, wie Kühen in solchen Betrieben, wirklich und nachhaltig helfen zu können, empfiehlt es sich, das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Ob Tierqual-Betrieb oder nicht: Eine Kuh gibt nur dann Milch, wenn sie davor geschwängert wurde. Ihr Baby wird ihr kurz nach der Geburt weggenommen, damit wir die Muttermilch (=Kuhmilch) trinken können, die eigentlich für das Kind bestimmt ist.

Warum sollten wir dieses Leid weiterhin unterstützen, wo es doch heutzutage Alternativen in Hülle und Fülle gibt? Entscheidet Euch für Mandelmilch, Reismilch, Hafermilch, Dinkelmilch, Sojamilch oder andere Alternativen, damit die Tiere eines Tages nicht mehr für uns, sondern mit uns auf der Welt sein können.

Über den Autor

Bella

Als Grafikerin und Content Producer kämpft Bella für die Rechte ALLER Tiere.

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