Lecker - so war das erste vegane Schokoladentasting auf der chocolART
Ernährung

Lecker – so war das erste vegane Schokoladentasting auf der chocolART

Dass vegane Ernährung wahrer Genuss ist, durften 30 glückliche Teilnehmer beim ersten veganen Schokoladentasting in Tübingen erfahren. Zum ersten Mal gab es nämlich im Rahmen des internationalen Schokoladenfestivals „chocolART“ ein Tasting von und mit PETA und vielen leckeren veganen Schokoladensorten.

Und ich kann euch sagen, es war richtig lecker – da waren sich alle Teilnehmer bei der ausgebuchten Veranstaltung einig. Und das Verputzen von über 100 g Schokolade pro Kopf innerhalb von 1,5 Stunden war bei der Auswahl auch alles andere als ein Problem. Gut, dass Schokolade so gesund ist … zumindest für die Seele 😉.

Aber fangen wir von vorne an:

PETA und die chocolART

Anfang Dezember verwandelt sich die Tübinger Altstadt seit einigen Jahren in ein Paradies für Schokoladenfans. Auf der chocolART, Deutschlands größtem internationalen Schokoladenfestival, wird der Schwerpunkt dabei seit vielen Jahren auf faire Leckereien gelegt. Ein Grund für PETA Ende 2016 Kontakt mit den Veranstaltern aufzunehmen, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass neben Fairness auch Tierfreundlichkeit Voraussetzung für unbeschwerten Genuss ist.

https://www.instagram.com/p/Bcc69HbB42R/?taken-by=schokofestival 

Auf PETAs Initiative wurden auf der chocolART 2017 Stände, die vegane Schokolade anbieten, erstmals mit einem von PETA eigens dafür entwickelten Logo gekennzeichnet. Bei unserem veganen Schokoladentasting konnten sich Besucher außerdem viele leckere Alternativen probieren. Nebenbei informierten wir in einem Vortrag über die Gründe, Vorteile und den gesunden Aufbau einer veganen Ernährung.

Noch mehr zum Thema Tierrechte erfuhren Interessierte auf dem Fairen Markt des Festivals am Stand von PETA ZWEI. Für den Überblick gab es übrigens extra einen Flyer mit dem veganen Angebot und Programmpunkten.

https://www.instagram.com/p/BbzUO3nB9Fh/?taken-by=schokofestival 

Über 100 g Schokolade zum Probieren

Wer Tierleid nicht unterstützen möchte, kommt bei den vielen veganen Schokoladensorten voll auf seine Kosten. Milch- und Sahnepulver oder Butterreinfett braucht es nämlich überhaupt nicht, um zartschmelzende und auch helle Schokoladensorten herzustellen.

Ein paar davon hatten wir dank der Unterstützung von Firmen wie Naturata, Eco Finia (Vivani und ichoc), Booja-Booja und chocqulate mit beim Tasting dabei. Bei unserer Verkostung konnten alle Teilnehmer feststellen, dass diese nicht nur ethisch, sondern auch geschmacklich ganz weit vorne liegen.

 

Es gab u.a.:

Naturatas Weiße Stracciatella-Kirsch aus der Spécial-Linie

https://www.instagram.com/p/BT_sGsjDJRQ/?tagged=naturata 

Mandel und Meersalz-Karamel Trüffel von Booja-Booja

White Vanilla, White Nougat Crips und Choco Cookie von iChoc

Which choc is your favorite?

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Dunkle Nougat von Vivani

https://www.instagram.com/p/BSd3R9KAGs3/?taken-by=vivani_chocolate  

Virgin Cacao Schokolade von chocqlate

 

und noch viele andere Sorten dieser Marken.

Besonderen Besuch hatten wir übrigens auch und zwar von Danny aus Tübingen, der von PETA USA unter den „Hottest vegan Firefighters“ gelistet wird. Schön, dass du dabei warst.

 

Wieso eigentlich vegane Schokolade

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass Kühe für Schokolade mit Milchanteil leiden und sterben müssen. In der Agrarindustrie werden Tiere zu regelrechten Milchmaschinen herangezüchtet: Nach der meist künstlichen Besamung mit ausgewähltem Sperma gebärt eine Kuh nach neun Monaten ihr Kalb. Nun würde die Mutter ihren Nachwuchs liebevoll umsorgen, doch das Neugeborene nimmt man ihr sofort oder nur wenige Stunden nach der Geburt weg. Man füttert es mit billiger Ersatznahrung und bringt es isoliert in sogenannten Kälberboxen oder mit anderen Jungtieren unter. Nicht selten schreien Mutter und Kind tagelang nacheinander. Ist die Kuh für den Landwirt aufgrund nachlassender „Milchleistung“ schließlich unwirtschaftlich geworden, transportiert man sie zum Schlachthof.

Das, was in der Landwirtschaft mit Kühen passiert, ist also alles andere als fair. Deswegen kann Schokolade auch nur wirklich fair sein, wenn sie vegan ist. Wie gut, dass es so viele leckere vegane Sorten gibt, manche ganz aus Versehen und manche ganz bewusst.

Über den Autor

Felicitas

ist bei PETA Fachreferentin für Ernährung und findet, dass Essen nur ohne Tierleid ein Genuss ist.

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