Ernährung

Karl, der Karpfen vom Wochenmarkt

Dies ist die Geschichte von Karl dem Karpfen, der in einem Teich bei Hannover lebte. An einem Dienstag kamen die Fischhändler, fischten ihn dort heraus und setzten ihn in ein enges, schmutziges, kahles Becken in ihrem Fischladen. Am nächsten Tag fuhren sie mit ihm und weiteren Karpfen auf den Wochenmarkt. Karl sollte dort geschlachtet und verkauft oder zuerst verkauft und dann zuhause beim Kunden geschlachtet werden. Auf dem Markt hätten sie ihn unsanft aus dem Becken geholt, ihn festgehalten, ihm mit dem Hammer auf den Kopf geschlagen und dann seinen Bauch aufgeschnitten. Hätte ihn jemand lebend gekauft, nicht auszudenken, was dann mit ihm passiert wäre.

Aber Karl hatte Glück. Er traf auf Josephine. Und Josephine hatte nicht nur Mitleid, sondern nahm Karl mit und setzte ihn zurück in den Teich. Außerdem informierte Josephine uns darüber, dass hier Karpfen lebend verkauft wurden. Das ist laut Tierschutzgesetz verboten. Seither gibt es keine lebenden Karpfen mehr auf diesem Wochenmarkt.

Jetzt brauchen wir Deine Hilfe: bitte melde uns, wenn du siehst, dass irgendwo lebende Fische verkauft werden. Wir möchten, dass Karl & Co. in Frieden in Teichen leben und nicht auf unseren Tellern landen, als ob sie Gemüse wären. GoVeggie!

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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