Ernährung Rezepte

Juicing!

Iss dein Gemüse hin, iss dein Gemüse her! Manchmal bin ich es einfach leid, ständig daran denken zu müssen, meine tägliche Ration Gemüse zu essen. Und manchmal habe ich schlicht auch keine Lust drauf.

 

So geht´s natürlich am Einfachsten. 🙂

Zum Glück gibt es eine einfache Lösung für beides: Saft!
Ich bin eine große Safttante, trinke seit drei Jahren fast jeden Tag ein, zwei große Gläser frischen, selbstgemachten Gemüse- und Obst-Saft. Außerdem mache ich mindestens zwei Mal pro Jahr eine siebentägige Saftkur, was wohlgemerkt, nichts mit Fasten zu tun hat, denn während dieser Zeit führe ich meinem Körper konzentriert Mineralien, Vitamine, lebende Enzyme und Superfoods zu.

Zugegeben, besonders die ersten zwei Tage einer solchen Kur sind manchmal nicht leicht. Da der Körper stark am Entgiften ist, kann es zu Kopfschmerzen kommen, man kann sich platt und müde fühlen. Zusätzlich plagen einen Tagträume von Schwarzwälder-Kirsch und Pasta Arrabiata. Diese Symptome gehen aber schnell vorbei und werden ersetzt durch ein Vielfaches an Energie, einem Gefühl von geistiger und körperlicher Klarheit und des Im-Moment-Seins.

Da der Körper keine Energie in die Verdauung stecken muss, kann er sich voll auf das Heilen und den Zellaufbau konzentrieren. Die Zellen reparieren sich und entgiften. Am schnellsten sehe ich das an meiner Haut, die ganz rein wird und anfängt zu strahlen, ebenso, wie meine Augen. Eine Saftkur ist toll für das Immunsystem: seit ich dem Winteranfang mit Säften begegne, bin ich nicht mehr krank geworden, Grippe ade! Außerdem wirken sich die frischen Säfte positive auf das endokrine System aus, was gut für den Hormonhaushalt ist und einen innerlich und äußerlich jung hält.

Ein positiver Nebeneffekt für viele, ist auch der Gewichtsverlust. Allerdings habe ich festgestellt, dass das nur zutrifft, wenn man übergewichtig ist. Man muss sich als schlanker Mensch also keine Sorgen machen, dass man durch eine Saftkur extrem abmagert.

Wichtig ist natürlich die Qualität der Säfte, die man zu sich nimmt. Saft aus der Plastikflasche ist nicht mit selbstgemachtem Saft gleichzusetzen. Industriell gefertigte Säfte sind meistens pasteurisiert, was nicht nur Bakterien abtötet, sondern auch die lebenden Enzyme. Leider gehen auch viele Vitamine und Mineralien durch den Prozess verloren.

Eine gute Saftmaschine ist wichtig. In L.A. benutze ich den VitaMix 5200, meiner Meinung nach das Beste derzeit auf dem Markt, in Deutschland habe ich den Gastroback 41006. Es gibt aber auch preiswertere gute Saftmaschinen (z.B. von Mia oder Philips, einige der Modelle bekommt man schon für 40 oder 50 Euro).

Ob günstig oder teuer, einen Safter zu kaufen ist eine der besten Entscheidungen, die man für sich und sein Wohlbefinden treffen kann. Ich selbst investiere lieber in meine Gesundheit, als in Klamotten oder Cocktails. Als Einstiegsbuch für die verschiedenen Saftkombinationen und deren Wirkung empfehle ich den Klassiker von Dr. Norman Walker, “Frische Frucht- und Gemüsesäfte: Vitalstoffreiche Drinks für Fitness und Gesundheit”

Für meine Sieben-Tage-Saftkur verwende ich gerne die Rezepte von Jason Vale www.juicemaster.com aus seinem Buch “7 Pounds in 7 Days” oder “Juice Master keeping it simple: Over 100 Delicious Juices and Smoothies”

Das Grüne Monster! Lecker!

REZEPT

Hier das Rezept zu meinem absoluten Lieblingssaft, Das Grüne Monster, den ich fast jeden Morgen trinke:

  • 2 Äpfel (keine grünen, die eignen sich nicht so gut zum Saften)
  • 1/3 Gurke
  • ½ Limette, geschält
  • 1 Stange Sellerie
  • 1 Stück frischen Ingwer
  • ¼ Ananas
  • 1 kleine Handvoll Petersilie
  • 1 Teelöffel Weizengras Pulver
  • 1 Teelöffel Spirulina Pulver
  • den Inhalt einer veganen probiotischen Kapsel oder einen Schuss fermentiertes Kokoswasser

Frohes Saften!
Text & Rezept von Ariane Sommer

Über den Autor

Ariane Sommer

Ariane Sommer. Autorin, Kolumnistin, "Media Personality" und begeisterte Köchin.

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