Ernährung

Kann ein Kurs das Leid der Hummer lindern?

©iStock.com/T_W

Alarmierende Zustände: Um die grausame und oftmals tödlich endende Misshandlung gefangener Hummer durch die Fischer und Zwischenhändler zu bekämpfen, hat der Fischereirat von Neuschottland (Kanada) sich genötigt gesehen, einen VERPFLICHTENDEN Kurs zur schonenden Behandlung von Hummern für alle Zwischenhändler einzuführen und droht, diesen sonst die Handelslizenzen für Hummer nicht zu verlängern.

Doch nicht nur bei dern Zwischenhändlern, auch direkt auf den Fischerbooten sind die Zustände meist katastrophal, die Hummer werden rücksichtslos herumgeschmissen. Die Fischer werfen sie  in riesige Boxen, in denen sie mit hunderten Artgenossen quälend lange Zeit ohne Wasser ausharren müssen. Dabei erleiden sie schwere Verletzungen, manche werden vom Gewicht der anderen Hummer erdrückt. Viele Hummer sterben durch die rücksichtlose Behandlung der Fischer, noch bevor sie den Hafen überhaupt erreichen! Viele sind so zugerichtet, dass sie nicht einmal mehr verkauft werden können! Die Todesraten der Hummer, welche für den Export „gelagert“ wurden betrugen in diesem Frühjahr bis zu 10% (!!!)

Und all dies stellt erst den Anfang des Leidenswegs der intelligenten und sensiblen Tiere dar: Zu Tausenden in engen, dunklen Transportkisten werden sie monatelang ohne Nahrung nach Europa verschifft, um dort einen schmerzvollen Tod in einem Kochtopf voll kochend heißem Wasser zu sterben… wer wollte solches Leid auf seinem Teller haben?

Nehmen wir das Leiden nicht billigend in Kauf!
Lassen wir die Hummer leben! Es gibt so unendlich viele tolle, tierleidfreie Gerichte, warum den Tod fühlender Mitgeschöpfe in Kauf nehmen? Hören wir auf, Hummer zu fangen, zu verstümmeln, monatelang ohne Nahrung in dunklen Transportboxen zu transportieren und lebend zu kochen! Willst auch du dich für Hummer und andere Tiere einsetzen? Mach mit im PETA-Aktivistennetzwerk und sei immer über Tierrechtsaktionen in deiner Nähe informiert!

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Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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