Ernährung

Hey Fleischesser, warum verzichtet ihr eigentlich auf…? Teil 1

Gesunde vegane Leckerschmecker

Kennt ihr die zahlreichen sehr gesunden Lebensmitteln, die in der veganen Küche alltäglich sind, aber bei den Ominvoren so gut wie nie auf dem Speiseplan stehen? Wir Veganer wissen längst, dass eine vegane Ernährung ausgesprochen abwechslungsreich und kreativ ist. Trotzdem hören wir immer wieder, dass wir auf dieses und jenes verzichten müssten. Müssen wir nicht, wollen wir so. Esst doch mal vegan.

Wir stellen euch die wichtigsten 10 in zwei Teilen vor, hier die ersten 5:

1.     Tempeh und Tofu

Tempeh enthält kein Cholesterin und ist voll mit Ballaststoffen, Proteinen, Eisen, Kalzium und Magnesium, Isoflavonen und Saponinen. Zudem ist Tempeh eine reichhaltige Quelle an einfach ungesättigten Fettsäuren sowie B-Vitaminen. Die Fermentation von Tempeh macht das hochwertige Eiweiß besonders gut verfügbar. Wer Tempeh dazu noch mit Getreide oder Hülsenfrüchten kombiniert, kann diesen Effekt sogar noch steigern.

Wie alle Sojaprodukte ist Tofu eine wirklich gute Proteinquelle mit hoher Proteinqualität, da er alle essentiellen Aminosäuren in einem guten Verhältnis zueinander enthält. Zudem ist er wirklich kalorienarm und enthält Kalzium, Eisen und Vitamin E.

2.     Quinoa

Quinoa gehört neben Amaranth und Buchweizen zu den Pseudogetreiden. Es enthält Eiweiß und Ballaststoffe, die Mineralstoffe Kalium und Eisen und B-Vitamine (hier sei ganz besonders auf den guten Gehalt von Folsäure hingewiesen). Folsäure gehört nämlich zu den Vitaminen, bei denen viele Menschen in Deutschland eine schlechte Versorgung aufweisen. Quinoa kann man sowohl salzig als auch süß, kalt als Salat oder warm als Reisalternative essen, man kann Bratlinge draus formen und auch damit backen.

3.     Lupine

Lupinen kommen mit bis zu 40 Prozent Protein locker an die Sojabohne heran und enthalten alle essenziellen Aminosäuren. Die Samen liefern außerdem die Vitamine A und B1 sowie Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Die Ballaststoffe der Lupine, die etwa 15 Prozent des Samens ausmachen, fördern die Darmpassage und können Darmkrebs vorbeugen. Auch eine cholesterinsenkende Wirkung der Lupinenballaststoffe konnte in Studien nachgewiesen werden. Bernd Schachler von der Saatzucht Steinach in Thüringen schwärmt für die Lupine nicht nur wegen ihrer Proteinfülle, sondern vor allem wegen ihrer landwirtschaftlichen Eigenschaften: Weil Lupinen wie ein natürlicher Dünger Stickstoff im Boden fixieren, bereiten sie einen Acker optimal für anspruchsvollere Pflanzen wie beispielsweise Getreide vor. Die Lupinenfelder selbst müssen nicht gedüngt werden.

4.     Amaranth

So klein die Samen sind, sie haben einiges zu bieten. Mit etwa 18 Prozent Proteinen ist der „Inka-Weizen“ das eiweißreichste Pseudogetreide überhaupt. Außerdem sind reichlich Magnesium, Kalzium und Eisen enthalten. Amaranth ist übrigens, im Gegensatz zu herkömmlichem Getreide, glutenfrei. Das in den Samen enthaltene Öl besteht zu 70 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren, was der Gesundheit und dem Cholesterinspiegel gut tut. Darüber hinaus enthält Amaranth Ballaststoffe, bringt also die Verdauung in Schwung und sättigt gut.

5.     Maca

Die Maca Wurzel hat eine besonders hohe Nährstoffdichte. Die großen Mengen an Mineralstoffen, Vitaminen, Enzymen und allen essenziellen Fettsäuren bieten eine Menge gesundheitlicher Vorteile. Die Maca Wurzel enthält Kalzium, Kalium, Eisen, Jod, Mangan und Zink.

www.veganstart.de

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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