Ernährung Studien

Harnsteinerkrankungen nehmen zu

thomobe auf www.flickr.com
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Der Vorsitzende des Arbeitskreises Harnsteine der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V., Professor Thomas Knoll warnt: „Harnsteine sind eine Volkskrankheit mit ansteigender Häufigkeit in Deutschland und anderen westlichen Industrieländern“.

Immer mehr Menschen, darunter auch übergewichtige Kinder leiden unter Harnsteinen. Zwar werden diese im Anfangsstadium oft nicht bemerkt, doch es kann zum Verklemmen der Harnsteine im Nierenbecken oder im Harnleiter kommen. Das löst bei den Betroffenen sehr große Schmerzen, Beschwerden beim Wasserlassen (Dysurie), Blut im Urin (Makrohämaturie) sowie Übelkeit und Erbrechen aus.

Die Ursache für die Bildung von Harnsteinen liegt laut Professor Thomas Knoll an der ungesunden Ernährungsweise und den ungesunden Verhaltensgewohnheiten der Bevölkerung speziell in den Industrienationen. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie nennt hierbei die fett- und eiweißreiche Ernährung, mangelnde Flüssigkeitsaufnahme und Bewegungsarmut als wesentliche Einflussfaktoren. Auch der Urologe Prof. Knoll klärt auf: „Viele Harnsteine sind rein ernährungsbedingt.“  Wenn Harnsäure den Urin übersättigt führt das zu Harnsteinen. Die Harnsäurebildung wiederum wird durch den übermäßigen Verzehr von fleisch- und salzreicher Kost begünstigt.

Wer sich vor Harnsäure- und damit Harnsteinbildung schützen will, sollte sich einer pflanzlich-basischen Ernährung zuwenden. Auch Prof. Knoll hält es für „sinnvoll, weniger Fleisch zu essen und pflanzliche Lebensmittel zu bevorzugen“. Weiterhin ist zu empfehlen Sport zu treiben, sich ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen und generell auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Diese Maßnahmen wirken sich präventiv aus.

Viele Anregungen für vegane Rezepte, die das Risiko für Hansteine reduzieren, findet ihr unter PETAs Rezepten.

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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