Aktiv sein Ernährung

Happy Vegan New Year! 2016 wird vegan!

Die Tage zwischen Weihnachten und Silvester sind für viele der Zeitpunkt, das Jahr zu reflektieren und gute Vorsätze fürs neue Jahr zu fassen. Die perfekte Gelegenheit, seinem Herzen zu folgen und Grausamkeit auf dem Teller, im Kleiderschrank und im Bad nicht länger zuzulassen. Vielleicht hast du gerade erst Earthlings oder eine andere Dokumentation über die Fleischproduktion gesehen? Wer vegan lebt, rettet nicht nur etwa 50 Tieren im Jahr das Leben sondern schützt die Umwelt, reduziert seinen CO2-Fußabdruck und tut nebenbei auch etwas für seine Gesundheit. Unsere neun Tipps unterstützen dich auf dem Weg in ein veganes Jahr 2016!

1. Take it EASY
Indisch und Thai, Italienisch, Marokkanisch, Mexikanisch, Griechisch oder herzhafte Burger…. die vegane Küche kann eine Menge! Aber auch Geschmacksnerven sind träge und müssen sich an die bunte Welt neuer, aufregender Geschmäcker und Gerüche erst einmal gewöhnen. Der Eine zieht es vor, von einem auf den anderen Tag alle tierischen Produkte vom Speiseplan zu streichen während der Andere eher eine schrittweise Umstellung bevorzugt. Hier liegt es an dir, herauszufinden, was besser auf dich passt. Am Anfang kannst du dich darauf konzentrieren, welche deiner bisherigen Lieblingsprodukte schon vegan sind oder in veganer Form erhältlich sind. Bei Produkten wie Pesto, Tortellini, Kaubonbons, Schokolade und Margarine ist es ausreichend, die Marke oder den Anbieter zu wechseln und das gleiche Produkt in der tierleidfreien Variante zu kaufen. Manchmal muss es auch einfach schnell gehen, deshalb empfiehlt es sich, auch ein veganes Fertiggericht im Haus (bzw. in der Tiefkühltruhe) zu haben. Mit gezücktem Einkaufszettel geht es…

2. …auf in den Supermarkt!!!
Obst, Gemüse, Pasta (aus Hartweizengrieß), Linsen, Bohnen, Nüsse, Pflanzenöle sind ohnehin vegan, hier kannst du dich unbesorgt austoben! Bei allem anderen helfen vegane Labels und der Blick auf die Zutatenliste oder ins Internet. Die Märkte sind voller aufregender Regale mit veganen Pflanzendrinks, Aufstrichen, Nussmusen, verschiedenen Getreidearten, exotischen pflanzlichen Köstlichkeiten…für den Anfang eignen sich insbesondere Avocados, Kokosmilch und Hummus (aus Kichererbsen). Unverarbeitete Produkte sind mit Sicherheit gesünder, aber gerade am Anfang ist es nicht verkehrt, hin und wieder zu einer pflanzlichen Fleisch– oder Käsealternative zu greifen.

3. Ganz oder gar nicht
Für mich der wichtigste Faktor: Wer Ausnahmen macht, erhöht die Gefahr für zukünftige Rückfälle. Wenn ihr den Kuchen der Oma mit Ei beim letzten Mal zähneknirschend gegessen habt, wird euer Umfeld dies auch bei den nächsten Malen von euch erwarten. Was hilft: Freundlich aber bestimmt ablehnen, den neuen Ernährungsstil rechtzeitig ankündigen und anbieten, sich bei den Essensvorbereitungen zu beteiligen oder selbst etwas mitzubringen.

4. Veganisieren und ausprobieren
Lust auf dein Lieblingsessen? Es gibt fast nichts, was man nicht veganisieren kann! Im Internet findet man vegane Varianten nahezu jedes gängigen Gerichts! Make it a challenge! Der eine durchstöbert ein veganes Kochbuch nach Rezeptideen, der andere wird im Internet fündig…es gibt so viele tolle vegane Rezepte da draußen, dass man sie gar nicht verfehlen kann 😉

5. Der vegane Kleiderschrank
Tote Tiere anziehen? Nein danke! Es gibt unzählige Alternativen zu Wolle, Leder, Pelz und Seide. Das PETA-Approved-Vegan-Logo garantiert eine tierleidfreie Produktion, auch bei Baumwolle, Polyester, Acryl und vielen anderen gängigen Materialien ist man auf der sicheren Seite. Neues Jahr, neuer Look? 🙂

6. Blut raus aus dem Badezimmer
Schön sein ohne Reue? Hier findest du Label, die es nicht nötig haben, Tiere qualvollen Experimenten für ihre Experimente auszusetzen. Die Veganblume der Vegan Society garantiert Kosmetika ganz ohne unappetitliche tierische Inhaltstoffe. Immer wenn eines der alten Produkte zur Neige geht, kannst du es durch ein tierleidfreies Produkt ersetzen und so auch nach und nach dein Bad veganisieren…

7. Verbündete suchen
Gemeinsam kochen macht viel mehr Spaß als alleine. Gerade in der Anfangsphase sind vegane Freunde oder Bekannte eine große Hilfe. Auch im Internet und bei veganen Stammtischen kann man sich Tipps und Hilfe holen. Unter www.veganstart.de kannst du kostenlose 30-tägige Starthilfe mit vielen Tipps und Tricks rund um die vegane Ernährung bekommen und wir beantworten dir gerne jede offen gebliebene Frage!

8. Von Anfang an: B12
Man kann es nicht oft genug sagen: Nimm ein Vitamin B12-Supplement und lass deine Werte regelmäßig vom Arzt überprüfen. Zusätzlich noch Bewegung an der frischen Luft, für die Vitamin D-Produktion in deiner Haut und den Bau starker Knochen. So ist dein Körper optimal versorgt und durch die vegane Ernährung wirst du dich bald fitter und besser fühlen.

9. Es ist noch kein Meister….
…vom veganen Himmel gefallen! Man lernt nie aus, und aus Rückschlägen und Fehltritten lernt man, das gilt auch für die vegane Ernährung. Also keine Sorge, wenn du doch einmal einen tierischen Inhaltsstoff übersiehst …vegan zu werden ist ein Prozess und aus Fehlern lernt man 🙂

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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