Ernährung

Fleischwerbung von Lidl ist Verbrauchertäuschung

Sicher haben einige von euch die Werbung des Discounters Lidl mit dem Slogan „Gutes Fleisch erkennt man an gutem Fleisch“ schon gesehen. Wir sind bestürzt über solch eine Werbung, die täuschender nicht sein könnte.

LidlGutes Fleisch von gequälten Tieren?

In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder über die grauenhaften Zustände in den Heidemark-Betrieben berichtet, die unter anderem Putenfleisch an Lidl liefern. Bei Lidl wird das Fleisch dann unter dem irreführenden Namen „Landjunker“ verkauft. Auch bei Schweinen und Rindern wird die Lage nicht anders aussehen.

Der Tod aus der Kühltruhe?

Eine vegane Ernährung ist aus vielerlei Hinsicht ein Gewinn für eure Gesundheit. Auch in Bezug auf antibiotikaresistente Keime könnte die bio-vegane Landwirtschaft unzählige Leben retten. Denn auch Experten sind sich einig: Gerade die tierhaltende Landwirtschaft mit ihrem immensen Medikamentenverbrauch ist ein Grund, warum immer mehr Bakterien resistent gegenüber einem oder mehreren Antibiotika sind. Unsere Untersuchung hat dies explizit auch bei Lidl gezeigt: In 7 von 12 Fleischprodukten und davon in 5 von 6 Hühner- und Putenfleischprodukten wurden die resistenten Keime MRSA und/oder ESBL nachgewiesen.

Lest hier, warum resistente Keime uns alle etwas angehen!

Woran erkennt man also wirklich gutes Fleisch?

Richtig! Daran, dass es einem lebendigen Tier gehört.

Auf der Homepage von Lidl steht: „Unser Sortiment wird grundsätzlich durch die Nachfrage bestimmt. In unseren Kühlregalen bieten wir daher das an, was die Kunden wünschen […]“

Zeigt also Lidl, dass ihr in Zukunft mehr vegane, also tierleidfreie und gesunde, Produkte in den Kühlregalen haben wollt. Unter diesem Kontaktformular könnt ihr dem Discounter zudem höflich eure Meinung zur aktuellen (10.04.2015) Fleischwerbung sagen!

Hier unser kostenloser Beitrag zu einem tierfreundlichen Leben: www.veganstart.de

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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