Ernährungsreport zeigt was viele Leute bis heute nicht verstanden haben
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Ernährungsreport zeigt was viele Leute bis heute nicht verstanden haben

Ernaehrungsreport

Der aktuelle Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist da. Hierfür hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa rund 1.000 Bundesbürgerinnen und -bürger ab 14 Jahren zu ihrem Ess- und Einkaufsverhalten befragt – mit interessantem Ergebnis.

Verbraucher wünschen sich mehr Tierwohl – doch geht das überhaupt?

Laut der Forsa Studie achten fast die Hälfte aller Deutschen beim Kauf ihrer Produkte auf tiergerechte Haltung. Über Dreiviertel der Leute halten ein staatliches Tierwohl-Label für wichtig oder sehr wichtig.

Doch Recherchen von PETA und anderen Tierschutzverbänden zeigen unhaltbare Zustände in Betrieben, die an Programmen wie die „Initiative Tierwohl“ teilnehmen. Die Aufnahmen zeigen kranke und verletzte Schweine auf kotverdreckten Spaltenböden, Sauen in Kastenständen und immer wieder tote Tiere – Bilder, die man eigentlich in „Tierwohl“-Betrieben nicht vermuten würde.

Die Aufnahmen zeigen eindrücklich, dass Tierschutz-Label keinen maßgeblichen Unterschied für die Tiere herbeiführen. Das von Christian Schmidt angekündigte Tierwohl-Label wird daher lediglich Verbraucher in die Irre führen, die sich eine bessere Tierhaltung wünschen. Was übrigens auf 87 Prozent der Befragten zutrifft.

Tierwohl und Wirtschaftlichkeit schließen sich langfristig immer aus. Um den Tieren nachhaltig zu helfen, hilft nur der mitfühlende Schritt zu einer veganen Lebensweise.

Vegane Lebensmittel auf dem Vormarsch

Erfreulich ist, dass 71 Prozent der befragten Menschen vegane Lebensmittel auf lange Sicht für relevant halten. Diese sind nicht nur weniger belastend für die Umwelt, sondern bieten eine echte tierfreundliche Alternative zu tierischen Produkten. Eine kleine Übersicht über die Fülle an veganen Produkten findet ihr im PETA ZWEI Einkaufsquide und in unseren „Aus Versehen vegan“-Blogs

Ernährung als Schulfach – PETA unterstützt Schulen bereits jetzt

9 von 10 Deutschen finden laut der Studie Ernährungsunterricht an Schulen wichtig. Da dies an den meisten Schulen leider noch nicht der Fall ist, bietet PETAKids, das Kinder-, Eltern- und Lehrerportal von PETA, kostenlose Lernmaterialien für Pädagogen an. Auch ein empathischer Umgang mit Tieren ist an Schulen heutzutage immer mehr Thema. PETA begegnet der steigenden Nachfrage mit einem Netzwerk pädagogisch versierter, freiwilliger Tierrechtsreferenten, die deutschlandweit Vorträge und Workshops zu unterschiedlichen Tierrechtsthematiken anbieten.

© iStock.com / AdventurePicture

Ob der Ernährungsreport wirklich eine Verbesserung für Tiere zur Folge haben wird, ist fraglich. Doch darauf müssen wir auch nicht warten. Wenn du auch zu den 87 Prozent gehörst, die sich ein besseres Leben für die Tiere wünschen, dann melde dich jetzt zu unserem kostenlosen Veganstart-Programm an. 

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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