Ernährung

Erfolg: Stopfleberproduzent in Frankreich vor Gericht gebracht

Mitte Januar (2015) musste sich in Frankreich der Stopfleberproduzent Ernest Soulard – ein Hauptproduzent von Foie gras, der die berühmtesten Restaurants in Paris beliefert – vor Gericht verantworten, nachdem er von der französischen Tierrechtsgruppe L214 wegen „schwerwiegender Tierquälerei und Grausamkeit“ beschuldigt wurde. Dies bewies die Gruppe mit Videoaufnahmen, die enthüllten, wie entsetzlich mit Enten und Gänsen auf den Stopf-Farmen umgegangen wird.

Das Bildmaterial zeigt, wie Enten in ihren mit Fäkalien verkrusteten Käfigen eingesperrt sind, die so winzig sind, dass die Tiere sich nicht einmal umdrehen oder ihre Flügel ausbreiten können. Man sieht kranke Vögel, die unter Schmerzen nach Luft schnappen und in den schmutzigen Käfigen zusammenbrechen.
Dieses wegweisende Gerichtsverfahren – das erste seiner Art in Frankreich – ist ein weiteres Zeichen, dass sich das Blatt gegen dieses entsetzliche Produkt wendet.
Tiere mit Gewalt zu füttern und sie in einzelne Käfige zu sperren ist gegen die Tierschutz-Richtlinien der EU. Somit ist es doppelt schockierend, dass diese unethischen Praktiken immer noch in Europa geschehen.
Bitte helft, diese Grausamkeiten zu beenden, indem ihr die Petition unserer Kollegen aus UK unterschreibt, die die Verantwortlichen der EU dazu aufruft, die Stopfleberproduktion zu beenden.

Klickt auf www.veganstart.de wenn ihr Tierquälerei komplett von eurem Teller verbannen wollt!

 

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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