Ernährung

Erfolg: Nach Wiesenhof Skandal 2010 – Strafbefehle rechtskräftig

Im Herbst 2009 dokumentierten PETA-Ermittler den tierquälerischen Umgang von Ausstallern und Angehörigen eines Impftrupps mit Hühnern in einer Elterntieranlage der zum Wiesenhof-Konzern gehörenden Firma WIMEX.
PETA erstattete im Januar 2010 bei der Staatsanwaltschaft Verden/Aller eine umfangreiche Strafanzeige gegen die Verantwortlichen. Die Behörde stellte das Verfahren jedoch Ende 2011 mit der Begründung ein, dass die Beweisvideos illegal und deshalb nicht verwertbar seien. Auf Beschwerde von uns legte die Generalstaatsanwaltschaft Celle daraufhin fest, dass das Beweismaterial zugelassen werden muss, um massive Tierschutzverletzungen zu verfolgen und die Gefahr weiterer derartiger Vergehen zu verhindern. Ein dann von der Staatsanwaltschaft Verden in Auftrag gegebenes Sachverständigengutachten bestätigte im März 2014 die dokumentierten Missstände.

Im April 2015 sind die Strafbefehle gegen vier Personen rechtskräftig geworden. Insgesamt wurden Geldstrafen zwischen 450 und 1200 Euro verhängt, in der Gesamtsumme: 2850 Euro!

Wir können verstehen, dass sich 2850 Euro nach wenig Geld anhören mag. Jedoch sind wir froh, wenn die Tierquälerei an Tieren in der Landwirtschaft überhaupt geahndet und auch verurteilt wird.

Du bist auch gegen Tierquälerei auf dem Teller und möchtest so etwas nicht unterstützen? www.veganstart.de!

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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