Ernährung Rezepte

Die Superstars unter den veganen Lebensmitteln: Sesamsamen und Seidentofu

Nein, ich habe die beiden Superstars dieser Woche nicht nur gewählt, weil sie so eine schöne Alliteration ergeben. Ich wollte diese Woche eine meiner Kollegin mit Schokocreme bestechen und gleichzeitig den Rest Seidentofu, der vom Rührtofu am Sonntag übrig war, aufbrauchen. Bestechung hat nicht geklappt, da Espresso drin war und sie den auf den Tod nicht ausstehen kann, aber anderen hat die Creme dafür umso besser geschmeckt. Vor allem hat sie eine tolle Konsistenz. Wie schnell sie geht, lest ihr weiter unten. Aber wollen wir die heutigen Kandidaten doch erstmal vorstellen: Heute Sesamsamen und Seidentofu.

Sesamsamen

Früher kannte ich Sesam eigentlich nur vom Sesambrötchen, irgendwann habe ich mir die kleinen Samen geröstet unters selbst gemachte Müsli gemischt und nun verwende ich sie auch gerne in Form von Tahini, eine Paste aus feingemahlenen Sesamsamen.

Tahini, auch Tahin oder Tahina genannt, ist unerlässlich in der Herstellung von Hummus (mit pürierten Kichererbsen) und Baba Ganoush (mit pürierten, gegrillten Auberginen). Beides schmeckt lecker als Dip zu Rohkost oder als Brotaufstrich. Für die Süßen unter uns empfehle ich Tahini zu gleichen Teilen mit Agavendicksaft zu mischen. Klassisch wird dieser Brotaufstrich mit Honig zubereitet, aber dass der nicht vegan ist, sollte den meisten bekannt sein. Eventuell noch ein bisschen Carobpulver drunter – lecker. Sesam lässt sich gut für Dressings verwenden, schmeckt lecker in Kombination mit Spinat und man kann Energiebällchen drin wälzen.

Doch Sesamsamen sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Sesamsamen sind ein gute Proteinquelle, enthalten Ballaststoffe und Omega-3- und -6-Fettsäuren. Außerdem sind sie reich an den Mineralstoffen Eisen, Magnesium, Mangan, Zink und  vor allem Calcium und an den Vitaminen B1 und B6.

Rezept: Zitrus-Tahin-Dressing aus unserer Rezeptsammmlung des Veganblogs

Seidentofu

Seidentofu hat im Vergleich zu anderen frischen Tofuvarianten einen sehr hohen Wassergehalt. Klassisch wird er in Suppen verwendet oder im Sommer eisgekühlt mit Sojasauce gereicht. Er eignet sich in der veganen Küche aber auch als tierleidfreie Alternative zu vielen verschiedenen Milchprodukten sowohl in Süßspeisen wie Cremes, Tiramisu und in Eis als auch in salzigen Gerichten wie Saucen, Quiche oder Cremesuppen.

Wie alle Sojaprodukte ist Seidentofu eine wirklich gute Proteinquelle mit hoher Proteinqualität, da er alle essentiellen Aminosäuren in einem guten Verhältnis zueinander enthält. Zudem ist er wirklich kalorienarm.

Rezept: 3-Zutaten-Schokocreme

– 150g Schokolade (klassisch ist eine dunkle Variante, aber auch helle Reismilchschokoladen oder Nougatvarianten eignen sich)
– 400g Seidentofu
– 50 bis 75g Zucker (je nach dem wie süß die Schokolade ist)

Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. In der Zeit den Seidentofu sehr fein pürieren. Zucker unterrühren. Wenn ihr mögt könnt ihr noch Vanille oder Instantespressopulver dazugeben. Unter ständigem Rühren die geschmolzene Schokolade dazugeben. Creme im Kühlschrank festwerden lassen.

Angerührt in wenigen Minuten. Wer etwas mehr Zeit hat, kann sich auch mal an unserem Rhabarberauflauf versuchen. Viel Spaß!

Über den Autor

Felicitas

ist bei PETA Fachreferentin für Ernährung und findet, dass Essen nur ohne Tierleid ein Genuss ist.

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