Ernährung Rezepte

Die Superstars unter den veganen Lebensmitteln: Kala Namak und Mandeln

Sehr hilfreich bei einem Einstieg ins vegane Leben sind sicherlich der Kauf des ein oder anderen Kochbuchs oder mal ein Blick in einen guten Blog. Oder man hat ganz viel Glück und kennt Freunde oder Kollegen, die schon vegan sind und einem den einen oder anderen Trick verraten, wie die Umstellung noch leichter vonstattengeht.

Unter den „Tricks“ finden sich dann auch Lebensmittel, die zur Wahl der veganen Superstars bereitstehen könnten: Heute Kala Namak und Mandeln.

Kala Namak

Diese Salzspezialität, auch als Schwarzsalz bezeichnet, ist ein sogenanntes Steinsalzmineral, das in Vulkan- und Lavaminen abgebaut wird. Es besteht hauptsächlich aus Natriumchlorid (also Salz) plus eine paar schwefelhaltigen „Verunreinigungen“. Diese verleihen dem Salz seine besondere Farbe, die im großen Kristall von rosarot bis dunkel-violett reicht und gemahlen leicht violett bis rosa ist. Die „Verunreinigungen“ verleihen ihm auch den ganz besonderen Geschmack, der an Ei erinnert.

Traditionell wird Kala Namak in der Südasiatischen Küche für eine Reihe an Gerichten verwendet, z.B. Obstsalate, Chutneys oder Raitas und ist Teil von Gewürzmischung wie dem Chat Masala. Auch Fruchtsaftgetränke oder Longdrinks sollen durch Kala Namak die besondere Note bekommen. Ich bin ganz ehrlich, das habe ich noch nicht ausprobiert. Bisher habe ich es immer dann genommen, wenn ich den Geschmack von Eiern haben wollte, ohne dafür die Ausbeutung von Milliarden von Hühnern zu unterstützen. Also z.B. für einen Brotaufstrich mit Avocado oder Aubergine oder im Rührtofu.

Zu kaufen gibt es Kala Namak in gut sortierten Bioläden, im Asia-Shop oder über einen veganen Versandhandel.

Rezept: Frühstücks-Rührei (eine von vielen Varianten)

für 2 Portionen:
300 g Seidentofu
1 TL Kurkuma
1 TL Kala Namak

1 Bund Schnittlauch oder Petersilie
Tofu in der Pfanne mit Kurkuma und Salz mischen und erhitzen. Mit klein geschnittenen Kräutern garnieren.

 

Mandeln

„Mandeln, die kennt man doch“ wird mancher jetzt sagen. Gebrannte Mandeln gehören vermutlich für die meisten in der Adventszeit zu jedem Weihnachtsmarktbesuch dazu. Doch die Kerne des Mandelbaums, der in voller Blüte sicher zu einem der schönsten gehört, können noch viel mehr.

Mandeln sind reich an Ballaststoffen, Calcium, Magnesium, Eisen, Vitamin E und Vitamin B2. Proteine sind auch reichlich enthalten (für alle die sich da bei Veganern immer noch Sorgen machen) und das Beste, schmecken tun sie auch noch:

– pur oder geröstet als Snack zwischendurch

– als Mandelmilch in den Kaffee oder Chai, ins Müsli oder in den warmen Getreidebrei, für selbstgemachtes Eis oder Chiapudding oder für Smoothies und seit neustem auch als Froyo (leider aber bisher nur in den USA).

– als Mandelmus (kann man kaufen oder mit einem guten Mixer auch selber machen). Das Mus eignet sich als Brotaufstrich oder in Rezepten immer dort wo Cremigkeit ohne zu viel Eigengeschmack gefragt ist, also z.B. als Sahnealternative in Nudelsaucen, selbstgemachter Mayo oder in einer Quiche.

Rezept: Bananen-Mandel-Eis

500 g gefrorene Bananen (geschält und in Stücke geschnitten) mit
300 ml Mandel-Drink,
1 EL Mandelmus und
30 g gemahlene Mandeln
pürieren, gegebenenfalls noch etwas Mandel-Drink zufügen und am besten sofort servieren

Und wer noch mehr Rezeptideen braucht, der kann sich auf PETAs Homepage umschauen.

Über den Autor

Felicitas

ist bei PETA Fachreferentin für Ernährung und findet, dass Essen nur ohne Tierleid ein Genuss ist.

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