Ernährung

Die „Klimaflüchtlinge“

Es ist Mitte Juni 2016. Süddeutschland hat mit Hochwasser zu kämpfen, Menschen verlieren ihre Häuser und Hamburg wird von einem Tornado bedroht. Man kann es als einen schlechten Sommer abtun, man kann es aber auch als Folge des  Klimawandels sehen. Natürlich gab es immer schon Hochwasser und heftige Stürme, doch es ist nicht zu leugnen, dass die Anzahl und die Intensität zugenommen haben…

Ereignisse wie diese machen nachdenklich. Der Klimawandel bedroht inzwischen alle Menschen weltweit. Die Gletscher und Eisberge schwinden, der Meeresspiegel steigt, Inseln drohen unterzugehen. Die Temperatur steigt, Gebiete werden aufgrund von Hitze und Dürre unbewohnbar. Solche Dinge zwingen die Menschen ihre Heimat zu verlassen, denn ihr Leben ist dort nicht mehr nur zeitweise bedroht, es ist nicht mehr möglich.

Der Klimawandel ist ein global zu lösendes Problem, die Flüchtlingslage vermehrt ein europäisches. Wie genau nun der Klimawandel und die Flüchtlingskrise in Europa miteinander in Verbindung stehen zeigt der folgende Text:

Der Klimawandel und die Flüchtlingskrise

Menschen verlassen ihre Heimat fluchtartig, weil sie Angst um ihr Leben haben. Diese Angst kann dabei ganz unterschiedliche Motivationen haben: Krieg und politische Verfolgung, Klimakatastrophen, Hunger und Durst. Das sind die Menschen, die wir Flüchtlinge nennen.

Laut Greenpeace gibt es bereits 20 Millionen Menschen, die vor Umweltbedingungen fliehen müssen. Eine Zahl, die alle anderen Flüchtlingsgruppen weit übersteigt!

In vielen Gebieten Afrikas werden Temperaturen von 50 Grad Celsius gemessen –  solche Temperaturen sind auf Dauer schädlich für den menschlichen Körper – und zusätzlich sind, NatureFund zufolge, in Subsahara-Afrika die durchschnittlichen Niederschlagsmengen auf 20 Prozent gesunken. Das gibt Anlass zur Sorge. Menschen sind nach monatelanger Trockenzeit auf den Monsunregen angewiesen, denn durch Nachlassen oder enorme Zunahme des Monsunregens ist die geringe Ernte in Gefahr, weite Landstriche können nicht versorgt werden, Hitze und Dürre machen ein Leben unmöglich. Viele Bewohner dieser Landstriche werden Zuflucht in Europa suchen.

Doch das Flüchtlingsthema ist in Europa schon jetzt ein heikles. Die Menschen in Europa schließen ihre Grenzen, die fliehenden Menschen harren in dürftigen Lagern aus. Behörden und die Politik sind mit der völlig ausufernden Lage überfordert. Auch wenn die Lage durch Medien einigermaßen im Griff scheint – sie ist es ganz und gar nicht. Durch den Klimawandel werden weitere Millionen in Europa Zuflucht suchen. Der Konflikt innerhalb Europas wird zunehmen aber auch die Konflikte innerhalb der Länder.

Es geht darum die Auswirkungen des Klimawandels zu verringern. Verhindern können wir ihn nicht mehr. Die Temperatur wird weiter steigen, es wird weitere Klimaflüchtlinge geben, doch noch können wir versuchen, die Ausmaße der Katastrophe zu mildern. Wir müssen endlich anfangen Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen und unserer Erde die Regenerationszeit geben, die sie benötigt.

Eine rein pflanzliche Ernährung ist einer der besten Wege der Umwelt etwas Gutes zu tun und damit ein Lösungsweg der Flüchtlingssituation entgegen zu wirken. Die Tierwirtschaft ist einer der größten Umweltsünder überhaupt! Die dadurch erzeugten Treibhausgase schädigen unsere Umwelt enorm. Die Unterbringung der vielen Tiere und der Anbau der Futtermittel nehmen Platz für den eigenen Anbau von Getreide (und das obwohl es mehr als 795 Millionen hungernde  Menschen gibt! (Stand 2015)). Eine vegane Lebensweise trägt zum Erhalt unserer Erde bei, rettet Tiere, verringert den Welthunger. Worauf wartest du also? Werde vegan mit unserem Veganstart-Programm und bewahre so unsere Erde und die Heimat von Millionen von Menschen.

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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