Ernährung

Der unmögliche Burger ist da: wie Fleisch, aber ohne Tier.

© Impossible Foods

Für viele Menschen ist das wie Weihnachten im Juli: zum ersten Mal können sie in den Genuss von Fleisch kommen, ohne dabei zu der unsäglichen Qual der Tiere bei der Fleischproduktion beizutragen. Es gibt zwar eine Bedingung (man muss in New York wohnen oder ein reisefreudiger Burgerfanatiker sein), aber der Markt für vegane Alternativen hat gerade einen wichtigen Schritt Richtung tierleidfreie Zukunft gemacht.

Was es mit dem Burger auf sich hat, ist, kannst du hier erfahren.

In New York ist der Impossible Burger-Hype in vollem Gange. Wenn alle Medien von CNN , über das Wall Street Journal bis zu Vouge über den Burger berichten, scheint wirklich was dran zu sein.

Hier ein paar Erfahrungsberichte.

Techcrunch.com

Das Patty ist fest, schön gebräunt und gewürzt, um ein Stück Rindfleisch zu ersetzen. Beim ersten Reinbeißen schmeckt es wie echtes Fleisch. Es fühlt sich nicht an, als ob man Gemüse zwischen zwei Stücken Brot essen würde. Stefan gibt zu, dass bislang nichts so sehr nach Rindfleisch geschmeckt hat.

 

Hätte ich nicht gewusst, dass das kein Fleisch ist, würde ich es nicht merken. Das Fleisch ist rot, es blutet wie ein Burger. Es erinnert mich an einen Shake Shack Burger, also den typischen Burger. Ich muss sagen, dass man das nicht mit den Veggie Burgern vergleichen kann, die ich bislang gegessen habe. An dem nussigen Geschmack kann man merken, dass es sich nicht zu 100% um Fleisch handelt, aber es kann mit Rindfleisch konkurrieren. (..) Als Fleischesserin bin ich überzeugt.

 

Auch in dem Video von CNBC sagen die Versuchspersonen, dass der Burger als Fleisch durchgehen würde.

[D]er Impossible Burger hat etwas, was ich noch nie bei einem Veggie Burger geschmeckt habe: eine knusprige Kruste von gekochtem Fett, ähnlich wie die Burger bei Shake Shack. Das Innere des Burgers ist hell rot und warm. Das „Fleisch“ war knusprig bis blutig, weicher als Tatar. (…) Es kam Fleisch sehr nahe. Was noch überzeugender war, war der Fleischsaft, von dem die untere Hälfte des Brötchen durchtränkt war und der einen saftigen und vollen Rindfleischgeschmack verleiht, der echter als echt ist. Matthew Herper, Forbes

© Impossible Foods
© Impossible Foods

Der Impossible Burger schmeckt wie Fleisch. Vielleicht nicht wie Rindfleisch, eher wie eine Erinnerung, dass Rindfleisch dort draußen irgendwo existiert. Aber das, was man in seinen Händen hält, ist sehr, sehr gut. Rindfleisch hat schon besser geschmeckt, aber eben auch schlechter. (…) Wenn mir jemand gesagt hätte, dass es sich hierbei um edles Robbenfleisch aus der Arktis handelt, würde ich kurz innehalten – aber dann auch gleich weiter essen. Linette Lopez, Business Insider

 

Am Anfang war die Textur ein wenig komisch – die Zähheit überraschte mich, weil alle meine anderen Sinne mir sagten, dass ich ein Stück Rindfleisch esse. Deshalb kann ich nicht mit voller Überzeugung sagen, dass es nicht von Rindfleisch zu unterscheiden ist. Aber wenn man es jemandem geben würde ohne zu sagen, dass es aus Pflanzen ist, stehen die Chancen ganz gut, dass die Person keinen Unterschied schmecken würde. Kris Naudus, Engadget

 

Eine kritische Stimme findet man jedoch immer. Steve Cuzzo von der New York Post zeigt sich unbeeindruckt und nennt den Burger „eine Geldverschwendung“. Mit seiner Meinung ist er aber ziemlich alleine gelassen.

Leider gibt es noch keinen Termin dafür, wann der Burger in Deutschland zugänglich sein wird. Bis dahin kannst du aber bestimmt mit den verfügbaren Fleischalternativen  ganz gut über die Runden kommen.

 

Über den Autor

Andrzej

Andrzej ist Koordinator für Osteuropa bei PETA Deutschland und ist am Ausbau der Tierrechtsbewegung in dieser Region interessiert.

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