Ernährung

Der Flusskrebs, der Angst vor der Helligkeit hatte – eine neue Studie

Französische Wissenschaftler aus Bordeaux haben erstmals den wissenschaftlichen Beweis erbracht, dass auch Krebstiere Angst empfinden wie wir Menschen. „Angst“ war bislang nur bei Wirbeltieren bekannt, nun erstmals auch bei Wirbellosen.

Wie gingen die Forscher vor? Pascal Fossat et al. zeigten, dass Flusskrebse, die leichte Elektroschocks bekommen hatten, helle Gänge in einem Unterwasserlabyrinth mieden – auch nachdem die Elektroreize aufgehört hatten.  Wohingegen Tiere aus der Kontrollgruppe ohne Elektroschock munter auch die hellen Gänge erkundeten. Die verängstigten Tiere hatten auch einen erhöhten Serotoninspiegel, beruhigten sich aber, nachdem sie Anxiolytika (Beruhigungsmittel) erhalten hatten, Benzodiazepine, mit der auch Angstbeschwerden bei Menschen behandelt werden. Danach suchten sie auch wieder helle Ecken auf. Dieser Mechanismus läuft bei uns Menschen genauso ab.

Wir gehen meist davon aus, dass komplexe Emotionen wie Angst nur bei Säugetieren oder Wirbeltieren mit hohen kognitiven Leistungen auftreten, aber auch bei Wirbellosen ist ein Bewusstsein, ein Angst-Empfinden und die Meidung einer gefährlichen Umgebung von evolutionärem Vorteil.

Also: Finger weg von Krebs und Hummer. Hier geht es zu unserem VeganStart-Programm.

 

 

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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