Ernährung

Babybrei mit Hirse statt Fleisch

Baby beim EssenKommt das erste Baby werfen viele Eltern das (vegane) Handtuch. Kein Wunder, denn nach sechs Monaten sind die Eisenspeicher des Babys aufgebraucht und laut Kinderarzt-Broschüre des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz können dieselbigen nur durch Zugabe von Fleisch in den Kartoffel-Gemüse-Brei wieder aufgefüllt werden. Ganz zu schweigen vom abendlichen Milch-Getreidebrei, der mit Vollmilch (Kuhmilch) zubereitet werden soll.

Hin- und hergerissen zwischen der Besorgnis um die Gesundheit ihres Nachwuchses und der Motivation tierleidlos ihr Kind zu ernähren, haben nur wenige Eltern das Glück über die Kinderarzt-Broschüre des Landwirtschaftsministeriums in Baden-Württemberg zu stolpern. Hier steht drin, dass anstatt Fleisch auch Hirse dem Gemüse-Kartoffelbrei beigefügt werden kann, denn Hirse enthält viel Eisen.

Angereichert mit Fruchtsaft oder Obstkompott zum Nachtisch kann dieses optimal aufgenommen werden. Und der Milchbrei am Abend? Einfach Muttermilch abpumpen und rein mit den Getreideflocken. Fertig ist der vegane Brei.

Liebe Frau Aigner, bitte überarbeiten Sie Ihre Baby-Broschüre nach dem Baden-Württembergischen Vorbild!

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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