Ernährung

Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung: Maulkorb statt Transparenz

Der zu hohe Antibiotikaeinsatz in der deutschen Tierhaltung wurde in der Vergangenheit zu Recht stark thematisieret. Seit letztem Jahr müssen deshalb alle Tierhalter, ab einer bestimmten Betriebsgröße, ihren Antibiotikaverbrauch halbjährlich in eine Datenbank eintragen. Liegt ihr Verbrauch über einer speziell berechneten Kennzahl, so müssen sie Maßnahmen zur Verringerung einleiten. So weit so gut – oder auch nicht.

Leider gab es bei dieser zweifelhaften Datenbank einige Probleme: Nicht nur die Erfassung ist mehr als fragwürdig. Denn wer nichts in die Datenbank einträgt, hatte laut Datenbank auch keinen Verbrauch. Nun müssten also alle diese Landwirte zusätzlich überprüft werden. Zudem hat das Bundeslandwirtschaftsministerium unter Bundesagrarminister Schmidt den Ländern untersagt die gesammelten Zahlen zu veröffentlichen. Somit wird der Allgemeinheit in solch einem wichtigen Thema die Transparenz genommen – und das obwohl jährlich geschätzt bis zu 30 000 Menschen an antibiotikaresistenten Keimen sterben.

Man darf gespannt sein, wie sich die Situation entwickelt!

Für uns ist die Lösung des Problems ganz einfach: keine landwirtschaftliche Tierhaltung -> kein Antibiotikaeinsatz -> keine Resistenzen in diesem Bereich -> www.veganstart.de

Und nebenbei bleibt jährlich etwa einer Milliarde Tiere das grausame Leben in den Zucht-, Lege-, Milch- sowie Mastbetrieben und ein schmerzhafter Tod im Schlachthaus erspart!

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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