Ernährung

Algengifte im Fisch – Schutz oder Gefahr?

Erbrechen, Durchfall, Nervenkribbeln, Muskelschmerzen, Taubheit in Armen und Beinen, Störungen des Heiß-/Kaltempfindens bis hin zu Amnesie – das alles können Folgen einer Vergiftung mit Algentoxinen sein.

Algengifte werden nur von einer geringen Anzahl an Algenarten produziert und stellen im Meerwasser an sich keine Gefahr dar. Meeresbewohner wie Fische, Muscheln oder Krustentiere können sie aber mit dem Verzehr von Phytoplankton aufnehmen.

Zwar können auch Fische selbst an Algentoxinen sterben, doch manche nutze die Anreicherung der Giftstoffe um sich so vor Feinden zu schützen.

Nur vor Grundschleppnetzen (die nebenher auch noch den Meeresboden und somit die Artenvielfalt zerstören) und einem grausamen Erstickungstod können sie die Fische nicht schützen.

Eine dieser Fische ist der Snapper (auch Schnapper genannt). Die PTC Germany GmbH hat nun eine Lebensmittelwarnung ausgesprochen und eine Rückrufaktion gestartet. Die Snapper können mit Ciguatera Toxinen (eine Sorte der Algentoxine) belastet sein und somit besteht die Gefahr einer Fischvergiftung.

Also am besten die Fische, die uns in vielem so ähnlich sind, im Meer lassen, nicht die Zerstörung der Meere unterstützen und lieber eines unserer leckeren veganen „Fisch“-Rezepte probieren. Wer dann Gefallen an der pflanzlichen Küche gefunden hat, meldet sich am besten ganz schnell zu unserem beliebten VeganStart an.

Über den Autor

Felicitas

ist bei PETA Fachreferentin für Ernährung und findet, dass Essen nur ohne Tierleid ein Genuss ist.

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