Ernährung

Agrarsubventionen: Warum wir alle für Tierquälerei bezahlen

Immer wieder stehen Agrarsubventionen in der Kritik. Zum einen weil Summen in Millionenhöhe an große Konzerne bezahlt werden, die teilweise wenig mit der Landwirtschaft zu tun haben und zum anderen weil die Transparenz der Verteilung und der Verwendungszwecke mehr als schlecht sind.

Steuergelder für Tierqual

Gleichzeitig finanzieren alle Steuerzahler Schlachthöfe, Mega-Ställe und große Konzerne – egal, ob sie das wollen oder nicht. Auch werden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz bei der Verteilung nicht beachtet. So bekam VION, ein Nahrungsmittelkonzern, der unter anderem einige Schlachthöfe betreibt, trotz nachgewiesener Tierquälerei und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz jedes Jahr Subventionen in Millionenhöhe.

Es werden durch die Agrarsubventionen also tierleidverursachende und umweltschädigende Konzerne und Betriebe unterstützt.

Landwirtschaftliche Tierhaltungen und dazugehörige Konzerne werden gezielt unterstützt und auf der anderen Seite leere Versprechen für mehr Tierwohl gegeben, um den Verbraucher ruhig zu halten.

PETA appelliert deshalb an die Politik, Agrarsubventionen zukünftig nachhaltig zu verteilen. Beispiele dafür wären das Schulobst- und Gemüseprogramm, anstatt das Schulmilchprogramm, in allen europäischen Schulen einzuführen und die bio-vegane Landwirtschaft zu fördern. Sie ist eine umweltschonende und tierfreundliche Art der Produktion von Nahrungsmitteln, bei der beispielsweise keine chemischen oder tierischen Dünger aus industrieller Tierhaltung verwendet werden.

Wer nicht auf die Politik warten möchte: Eine vegane Lebensweise bedeutet aktiver Tier- und Umweltschutz, die Schonung von Ressourcen und den Schutz von Menschenrechten sowie eine gesunde und leckere Ernährung.

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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