Ernährung Schlagzeilen

About Schmidt: Diese 6 Christian Schmidt Flops kennt Ihr noch nicht

Schmidt

Let’s talk about Schmidt, Baby!

Wir müssen reden. Über Christian Schmidt.
Mit seinem Alleingang zur Glyphosatzulassung beweist Wurstminster äh der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt (CSU) wieder einmal, dass er eine Marionette der Agrarindustrie ist. Völlig zurecht tut die deutsche Bevölkerung nun ihren Unmut kund:

 

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Doch dieser politische Alleingang ist nur die Spitze des Eisbergs! In seiner bisherigen Amtszeit hat sich Christian Schmidt bereits so einiges geleistet, was wir für untragbar halten!

 

Hier unsere Flop 6:

 

1 – Mehr Schweinefleisch an Schulen und Kitas

Bundesernährungsminister (!!) Schmidt fordert mehr Schweinefleisch an Schulen und Kitas. Das Essen von Schweinen gehört laut Christian Schmidt zu einer „ausgewogenen Ernährung”. Dieser Aussage können wir nur vehement widersprechen. Schweinefleisch ist reich an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin, was zu Verstopfung der Arterien führen kann und nicht nur ein Garant für eine breite Taille ist, sondern zudem das Risiko für tödliche Krankheiten wie Herzleiden, Diabetes, Arthritis, Osteoporose, Alzheimer, Asthma und Impotenz erhöht. 
Eine ausgewogene, rein pflanzliche Ernährung ist einer fleischhaltigen Ernährung also auch aus gesundheitlichen Gründen vorzuziehen und in jedem Lebensalter unbedenklich!

 

2 – Kampfansage an die vegane Wurst

 

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Laut Christian Schmidt soll vegane Wurst nicht mehr „Wurst” genannt werden dürfen, wenn sie nicht aus toten Tieren besteht – mit der Begründung diese Namensgebung sei für die Verbraucher irreführend.
Aber ist das wirklich so? Per Definition ist eine Wurst meist eine Paste aus Tierfleisch in einen Tierdarm gepresst, aber eben auch umgangssprachlich für einen länglichen, wurstförmigen Gegenstand. Vegane Wurst ist definitiv wurstförmig und wenn Wurst meist aus Tierfleisch besteht, muss es ja auch Ausnahmen geben, oder?

Achja, was ist eigentlich mit Ochsenherztomaten, Schlangengurke, Zimtschnecken, Leberkäse, und äh Babyöl? Wortklaubereien dieser Art sind uns ehrlich gesagt Wurst.

 

3 – Kein Reptilienschutz


Trotz konkretem Versprechen im Koalitionsvertrag, wurden bisher weder Reptilienbörsen, noch die Einfuhr von wildgefangenen exotischen Tieren verboten! Nachzulesen ist dies übrigens auf Seite 84.

Reptilienbörsen sind Tierleid pur und sogar gefährlich für Mensch und Tier! Immer ausgefallener, exotischer und gefährlicher müssen die angebotenen Tiere sein. Selbst aus der freien Wildbahn werden hochempfindliche Lebewesen gerissen, um dort verkauft zu werden. Viele Tiere überleben den Transport nicht und sterben qualvoll. Der Kauf wildgefangener Reptilien fördert zudem das Aussterben von Wildtieren in empfindlichen Ökosystemen. Achja, und wenn Du sowieso gerade den Koalitionsvertrag studierst, dann schau Dir gerne mal den Abschnitt über Artenschutz auf derselben Seite an!

 

4 – Er verhindert aktiv das Wildtierverbot in Zirkussen



Einer repräsentativen forsa-Umfrage zufolge vertreten 82 % der Deutschen die Auffassung, dass Wildtiere im Zirkus nicht artgerecht gehalten werden können! Viele andere Länder haben bereits ein Wildtierverbot beschlossen. Christian Schmidts Ministerium hätte eine Gesetzesvorlage ausarbeiten können, hat sie aber nicht! Und das obwohl, die deutsche Bevölkerung mehrheitlich klar GEGEN Wildtiere im Zirkus ist.

 

5 – Kükentötung in Deutschland


Schätzungsweise 50 Millionen Küken werden jedes Jahr in Deutschland getötet, da sie für die Eiindustrie nutzlos sind – dies gilt auch für Bio-Eier. Direkt nach dem Schlüpfen werden sie vergast oder geschreddert und das nur, weil sie männlich sind und keine Eier legen können. Ihren weiblichen Geschwistern geht es in der Eiindustrie nicht besser! Im Schnitt werden sogenannte „Legehennen” ca. 400 Tage alt, bevor sie getötet werden. Christian Schmidt hält sich weiterhin aus der Sache raus und setzt auf „freiwillige Lösungen” der Industrie.

 

6 – Ganzjährige Anbindehaltung von Kühen

Dieses Bild wirkt fast schon höhnisch! Es ist in Deutschland weiterhin erlaubt, Kühe lebenslänglich 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche in Anbindehaltung zu halten.
Praktiziert wird dies vor allem in CSU-Land Bayern.
Warum? Weil Christian Schmidt es so will.
Der Bundesrat hatte zunächst mehrheitlich für ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung gestimmt, Schmidt daraufhin aber die Gesetzesvorlage abgewiesen. Von Tierwohl also keine Spur! Denn die qualvolle Anbindehaltung erschwert und verhindert das Sozialverhalten der Kühe und macht sie sogar nachweislich krank!

 

Kurzum: Christian Schmidt ist eine Marionette der Agrarlobby

 

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Wie glaubwürdig ist ein Bundesminister eigentlich, wenn er dermaßen in die Machenschaften der Lobbyisten verstrickt ist?

Christian Schmidt hat sich als Sprachrohr der Fleischlobby geoutet, als er einen höheren Schweinefleisch-Verzehr an Schulen sowie ein Verbot von Fleisch- und Wurstbezeichnungen für vegane Produkte forderte. Jegliche Tierschutzinitiativen, um den legalisierten millionenfachen Tierquälereien in den Ställen und Schlachthäusern der deutschen Agrarindustrie zu begegnen, werden dagegen von seinem Ministerium im Keim erstickt.

 

Wir fordern aus Gründen des Tierschutzes, des Klimaschutzes und des Umweltschutzes einen politischen Richtungswechsel in der Agrarpolitik zur Förderung der ausgewogenen pflanzlichen Ernährung!

Was Du selbst tun kannst: Melde Dich noch heute bei unserem kostenlosen und unverbindlichen Veganstart-Programm an und starte in ein tierfreundliches Leben.

Über den Autor

Sandra

Sandra ist Social Media Coordinator bei PETA Deutschland. Ihre größten Vorbilder sind Jenna Marbles und Debbie the Cat Lover.

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