Ernährung

Abgestumpft und ausgebeutet

Schlachthof-Scheu-und-Weber-BW-6-c-PETA-DEine weitere Studie zeigt auf, was man sowieso vermutet mag: Schlachthofmitarbeiter neigen eher zu Gewalt und gar Verbrechen. Dr. Nik Taylor von der Flinders University bestätigt bestehende Studien, die einen Zusammenhang zwischen der Arbeit in einem Schlachthof und der Neigung zu Gewalt und Aggression aufzeigen.

2010 zeigte eine Studie der kanadischen Kriminologin Amy Fitzgerald schon, dass Verbrechen einschließlich sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen zunehmen, wenn ein Schlachthof in der Nachbarschaft ist. Die Erklärung der Professorin: es sei nicht die stumpfe, sich wiederholende oder gar gefährliche Arbeit, sondern der Tötungsakt. Angestellte arbeiten schließlich nicht mit leblosen Objekten, sondern mit lebenden Tieren, die dort ankommen, umgebracht um dann zerteilt weiterverarbeitet werden.

2009-Schlachthof-BaWue-Schweine-Screenshot-003-c-PETA-DOb man für diese Aussage einen Prof-Titel braucht sei dahingestellt, jedenfalls sind Tiere in Schlachthöfen bei weitem nicht die einzigen Opfer, sondern auch die Menschen, die dort arbeiten. Wie aktuell eine Prüfung von Schlachtbetrieben herausfand, werden auch die Arbeiter ausgebeutet – statt erlaubten 8 Stunden, stehen sie 13,5 Stunden am Tag am Fließband.

Dass das etwas mit einem macht, ist nicht überraschend, dass ein Schlachter zum Veganer wird nicht ausgeschlossen. Aber warum werden es so wenige und warum töten sie tagtäglich Tiere?
Es ist leicht mit dem Finger auf sie zu zeigen, doch die Gesellschaft ist der Auftraggeber für den millionenfachen Mord am Fließband und verantwortlich dafür. Wäre die Nachfrage nach Fleisch und anderen tierischen Produkten nicht da, wären die Wände von Schlachthöfen aus Glas, dann gäbe es auch diese Grausamkeit nicht mehr. Und wer ist DIE Gesellschaft? Wir, jeder einzelne von uns, deshalb liegt es an jedem: lebe vegan!

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Über den Autor

Anja

seit 2004 vegan und seit 2007 bei PETA Deutschland, hat sie schon europaweit Kampagnen, Demos und Infostände betreut. Sie freut sich über jeden, der durch seine Entscheidungen die Welt für die Tiere besser macht und liebt P!NK – als Künstlerin und als starke Stimme für Tierrechte.

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