Ernährung

2015 wird vegan – mit diesen 8 Tipps klappen die guten Vorsätze

Die Frage, ob Vorsätze sinnvoll sind und uns wirklich dabei helfen neue Gewohnheiten einzuführen, stellt sich ja jedes Jahr zu Silvester aufs Neue. Aber es ist ja auch zu verlockend.

Nur leider ist es frustrierend, wenn man nach wenigen Wochen merkt, dass man es wieder nicht geschafft hat. Bei vegan muss das nicht sein. Es war noch nie so einfach wie heute und hier sind noch acht Tipps, mit denen du 2015 ganz easy-peasy vegan wirst.

1. Do it your way: Du bist der Typ, der über Nacht alles ändern kann. Super! Und wenn dem nicht so ist, ist es auch nicht schlimm. Manchen fällt es leichter nach und nach nichts mehr Tierisches zu kaufen und so den Übergang zu gestalten. So lange du dein Ziel nicht aus den Augen verlierst, wähle den Weg, der am besten zu dir passt, und lass dich nicht beirren. Am Ende rettest über 50 Tieren jedes Jahr das Leben.

2. Schritt für Schritt: Die meisten von uns wählen im Alltag nicht zwischen einer riesigen Auswahl an komplizierten Rezepten. Auch bei vegan ist „einfach“ manchmal der beste Weg. Für dein neues leckeres Arsenal  an veganen Gerichten gibt es die „Dreimaldrei-Methode“. Überleg dir drei Gerichte, die du bereits gerne isst, die vegan sind: z.B. Nudeln mit Tomatensauce, Falafeln und gebratenes Gemüse. Nun überleg dir drei Gerichte, die du regelmäßig machst und die du leicht verändern kannst: z.B. Pizza mit Gemüse und pflanzlichem „Käse“, Pilzrahmsauce mit Sojarahm, Chili mit einer extra Portion Bohnen oder scharf angebratenem Tofu. Und nun suchst du dir unter einer Fülle von Rezepten, in veganen Kochbüchern, im Internet oder Veggie-Zeitschriften noch drei Gerichte aus, die du unbedingt ausprobieren willst. Violà, dein neues Repertoire! Und während des Suchens hilft dir Schritt 3.

3. Erstmal einen Kaffee und ein Stück Schokolade: Für all die, die ihren Kaffee nicht schwarz mögen, gibt es eine geradezu unendliche Auswahl an pflanzlichen Milchalternativen. Von manchen Anbietern gibt es sogar kleine Packungsgrößen. Ob Soja, Hafer, Mandeln oder Reis – finde deinen Liebling.

Auch ohne Schokolade muss keiner leben. Die meisten dunklen Sorten sind vegan und ein Blick auf die Packung schützt dich vor Fehlkäufen (Butterreinfett, Milchpulver und Co. sind nicht tierleidfrei). Im Bioladen gibt es zudem eine Reihe heller veganer Schokoladen-Varianten mit Reismilch: klassisch, Nougat, mit Reiscrispies oder ganz weiß. Probier dich durch. Frisch gestärkt geht es weiter zu Schritt 4.

4. Lade deinen Einkaufswagen voll: Überlege nicht lange, was du nicht mehr kaufen willst. Freu dich über die riesige Auswahl an Gemüse und Obst (Avocados auf keinen Fall vergessen!!!). Probiere neues wie Hummus aufs Brot, aber vergiss die Klassiker wie Nudeln und Kartoffeln nicht. Füge Quinoa, Chiasamen, Hülsenfrüchte, Kokosnussmilch, Nüsse und und und deiner Einkaufsliste hinzu. Ganz wichtig: Gewürze und Kräuter  – sie geben deinem Essen das ganz gewisse Extra.

5. Informiere dich: Mach es ist nicht nur einfach, weil es modisch ist. Fakten, warum deine Entscheidung gut für dich und deine Umgebung ist, sind eine gute Basis und ein super Motivationsschub für einen veganen Lebensstil. Es gibt eine Reihe an Büchern und Videos, die dich mit vielen wichtigen Infos versorgen. Erkenne den Zusammenhang.

6. Alternativen sind okay: Möglichst unverarbeitete Lebensmittel sollten die Grundlage jeder Ernährung darstellen. Das ist absolut klar. Aber wenn euch mal nach einer veganen Käse– oder Fleischalternative gelüstet. Probier es aus oder mach es selber. Lust auf eine Portion veganes Sahneeis. Her damit. Alles in Maßen versteht sich.

7. Belohne dich: Das Etablieren neuer Gewohnheiten, soll am besten klappen, wenn wir uns zeitnah belohnen. Habt ihr einen Monat ausprobiert, wie lecker und abwechslungsreich die vegane Ernährung ist. Fühlt ihr euch fitter, wacher. Na, das ist ja an sich schon Belohnung genug. Aber wieso nicht etwas feiern. Wie wäre es mit einem paar Schuhe oder neuer Kosmetik. Alles vegan und ohne Tierversuche versteht sich.

8. Vitamin B12 nicht vergessen: Nimm ein Vitamin B12-Supplement und lass deine Werte regelmäßig vom Arzt überprüfen. Zusätzlich noch Bewegung an der frischen Luft, für die Vitamin D-Produktion in deiner Haut und den Bau starker Knochen. So ist dein Körper optimal versorgt.

Schau, was am besten für dich funktioniert. Eine vegane Ernährung kann das Risiko vieler chronischer Krankheiten verringern, hat einen kleineren CO2-Footprint und ist einfach eine mitfühlendere Art zu essen. Es gibt keine andere Ernährungsweise, die so weitreichende Auswirkungen hat.

Mehr Tipps und Tricks und Unterstützung für die ersten 30 Tage erhälst du in unserem VeganStart-Programm. Wer außer Haus essen möchte, schaut in unseren Restaurantführer und wer Tipps fürs Einkaufen braucht, hier ist der Einkaufsguide von peta2. Komm gut ins neue Jahr. Machen wir 2015 zu einem Jahr für alle Tiere.

Über den Autor

Felicitas

ist bei PETA Fachreferentin für Ernährung und findet, dass Essen nur ohne Tierleid ein Genuss ist.

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