Ernährung

In 10 qualvollen Schritten vom Lebewesen zum Hot Dog

Einigen von euch ist vielleicht schon bekannt, dass in einem Hot Dog ziemlich viel Ekelhaftes drin ist. Hier erfahrt ihr nun wer für dieses Würstchen ein grauenvolles Leben hatte und letztendlich dafür umgebracht wurde:

1. Unter natürlichen Umständen würde die Sau vor der Geburt ein Nest bauen, worin sie ihre Kinder sicher zur Welt bringen kann. Ab dem ersten Tag würde sie dieses Heim und ihre Ferkel penibel sauber halten. Sie würde ihre Kinder am Geruch, der Stimme und dem Aussehen erkennen und sie etwa drei bis vier Monate lang säugen.

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2. Über 99% der Schweine werden konventionell gehalten und deshalb ist das erste was sie sehen ein Spaltenboden. Niemand schleckt sie sauber…

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3. …denn während der Stillzeit, ist ihre Mutter eingesperrt in einem sogenannten Kastenstand. Sie kann sich nicht einmal herumdrehen und wird fast verrückt, weil sie sich nicht um ihre Kinder kümmern kann.

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4. In den ersten Lebenstagen werden den kleinen Schweinen ohne Betäubung die Ringelschwänze abgeschnitten, damit sie sich diese später in der Mast vor lauter Langeweile und Frust nicht blutig beißen. Zudem werden ihnen die Eckzähne abgeschliffen und den männlichen Ferkeln die Hoden ohne Betäubung abgerissen.

5. Nicht alle Ferkel „passen ins System“. Zu kleine, kranke oder schwächere Ferkel lohnen sich für die Landwirte nicht und werden meist brutal an der nächsten Stallwand totgeschlagen.

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6. Nach nur drei Wochen werden Mutter und Kind voll ganz getrennt, denn die Sau muss schon wieder schwanger werden – künstlich befruchtet natürlich. Sie ist ein reines Produkt, das viele weitere Produkte herstellen soll – wenn nicht wird auch sie noch früher als sonst getötet.

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7. Die Ferkel werden nun zu ihrem nächsten „Zuhause“ transportiert: Eine enge Bucht, die man sich mit vielen anderen Schweinen teilen muss, egal ob man sich versteht oder nicht. Spaltenböden, die den Füßen schmerzen. Und das höchste der Gefühle ist eine Strohraufe oder eine Metallkette, die monatelang als Beschäftigung dienen soll – dabei sind Schweine intelligenter als Hunde!

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8. Viele Ferkel sterben oder leiden unter verschiedensten Krankheiten wie Husten, Abszessen, Durchfall oder daran, dass andere Ferkel sie aus Frust, Langeweile oder Rangkämpfen verletzten.

9. Nach nur etwa 6 Monaten haben sie ihr „Schlachtgewicht“ erreicht. Dann werden sie auf die Lastwagen getrieben und teilweise mehrere Stunden und oft ohne Wasser und Futter zum „Viehhandel“ oder Schlachter transportiert. Im Winter leiden die Schweine unter der Kälte und im Sommer unter der Hitze – sie können nämlich nicht schwitzen, genau wie Hunde. Auch hier sterben wieder einige Tiere qualvoll, da ihr überzüchteter Körper dem Stress nicht länger standhalten kann.

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10. Am Schlachthof angekommen wartet entweder eine Gaskammer auf die sensiblen Tiere, in welcher sie bis zur Ohnmacht nach Luft ringen. Sie denken sie würden ersticken und ich denke jeder kann sich vorstellen, was das für eine Qual ist. Oder aber die Tiere werden durch Stromstöße versucht zu betäuben – bis zu einer halben Million Schweine werden aber nicht richtig betäubt und erleben das Ausbluten und die Brühanlage noch bei vollem Bewusstsein, kopfüber aufgehängt an einem Bein.

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Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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