Bekleidung

Tinte statt Robbenblut

Aus Protest gegen das jährliche Robbenmassaker in Kanada zeigen die Tattoo-Models Sandy P. Peng und Claudia von Rotten auf neuen Anzeigenmotiven die blutige Häutung wehrloser Babyrobben in Kanada. Im März startet die Jagdsaison in Neufundland und  tränkt die Eisschollen in die Blutlache zehntausender 2-3 Wochen alten Jungtiere.

Anstatt sich mit den Pelzen lebendig gehäuteter Robben zu schmücken, lassen sich Sandy und Claudia lieber individuelle Motive mit bunter Tinte unter die Haut stechen. Die Kampagne „Rettet die Robben“ macht nun auch mit tätowierten Persönlichkeiten auf die weiter steigenden Robben-Fangquoten der kanadischen Regierung aufmerksam. Trotz internationaler Proteste hält Kanada an dieser grausam Schlachtung fest und neben den USA und Europa folgte zuletzt Russland mit einem Importverbot jeglicher Robbenfelle.

Die Robbenjäger in Kanada schlagen auf die Babyrobben mit so genannten Hakapiks ein oder erschießen sie auf brutale Weise. Viele dieser sanftmütigen Tiere haben noch nicht einmal feste Nahrung zu sich genommen oder schwimmen gelernt. Deshalb können sie vor den keulenschwingenden Häschern nicht flüchten, bevor sie abgeschlachtet werden.

Fischerei-Großunternehmen wollen ihre Felle auf dem internationalen Pelzmarkt verkaufen, um damit die Gelüste dekadenter Modehäuser zu bedienen. Kaufe deshalb keinen Pelz oder Kleidung mit Pelzbesatz und greife zu tierfreundlichen Alternativen. Denn dein wahres Ich liegt unter der Haut.

Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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