Bekleidung Pelz

Kannibalismus: Tausende Nerze auf Pelzfarm verhungert

Nerze im Kaefig

Aktuell erschienen Bilder einer russischen Pelzfarm in den Medien. Seit dem 1. Oktober sollen dort rund 2.500 Nerze gestorben sein. Die Überlebenden aßen aus Verzweiflung ihre Artgenossen. Man sieht in dem Video Säcke voller Leichen. Eine Arbeiterin hält allem Anschein nach die sterblichen Überreste von Tieren hoch, die dem Kannibalismus zum Opfer fielen.

Kannibalismus bei Nerzen und Füchsen

Ein Mitarbeiterin berichtet wiederholt:

Die Nerze leben hier paarweise. Stirbt einer von ihnen, frisst der andere ihn. Die Füchse fressen sich auch gegenseitig.

Nerze und Füchse springen wie wild in ihren winzigen Drahtkäfigen herum. Dadurch erkranken Wildtiere in Gefangenschaft sehr häufig an solchen psychologischen Verhaltensstörungen. Weil es der Pelzfarm an Geldern fehlt, bekommen die Tiere fast kein Essen und viele Mitarbeiter haben bereits gekündigt. Die übrigen 10.000 Nerze und 2.700 Füchse sind in einem schlechten Gesundheitszustand. Pelzfarmbetreiber töten sehr wahrscheinlich im November die Nerze und Füchse.

Tierqual für Mode

Augenzeugen von PETA haben über die Jahre hinweg immer wieder Tierquälerei und Vernachlässigung auf Pelzfarmen in China, Deutschland und den USA aufgedeckt. Füchse werden mit Elektroschocks getötet. Nerze werden vergast oder Arbeiter brechen ihr Genick, wenn sie nach mehreren Minuten Todeskampf noch am Leben sind.

Pelzverkauf stoppen – weltweit!

Unterstützt niemals ein Unternehmen, das Tierleichenteile als Modeartikel verkauft. Im 21. Jahrhundert benötigen wir dank modernen Kunstfasern keinen Pelz, um uns warm zu halten. Und kein Tier hat es verdient, für die Eitelkeit des Menschen verstümmelt und zerstückelt zu werden.

Teilt diesen Beitrag und bittet all eure Freund/-innen, ausschließlich tierfreundliche Kleidung zu kaufen.

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Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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