Bekleidung

Stoppt das Robbenmassaker in Namibia!

© Hans Hillewaert / CC-BY-SA-3.0

Der 1. Juli markiert den Beginn des Robbenschlachtens in Namibia, bei dem 85.000 Südafrikanische Seebären totgeknüppelt werden sollen. Weitere 6.000 ausgewachsene Robben werden für ihre Genitalien ermordet, um daraus aphrodisierende Tränke zum Verkauf in Asien herzustellen.

Während die Babyrobben noch immer gesäugt werden und gerade mal 7 Monate jung sind, werden sie von ihren Müttern getrennt und frühmorgens zusammengetrieben. Anschließend schlagen die Robbenjäger mit Spitzhaken auf die panischen Welpen ein und schneiden ihnen – obgleich der vielen Schlägen – teilweise bei vollem Bewusstsein die Kehle durch. Die Babyleichen werden auf Lastwägen verfrachtet und Bulldozer fahren den blutigen Sand weg bevor Touristenfamilien gegen 10 Uhr an den Strand gelassen werden.

Derzeit bezahlen Touristen 12 US $, um die Kolonie zu sehen, was bei einem gut entwickeltem Ökotourismus einen geschätzten Umsatz von 300 Mal dem des Robbenschlachten erwirtschaften könnte und eine Gelegenheit für viele sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten wäre. Doch obwohl die friedlichen Tiere auch nach dem Bundesnaturschutzgesetz als besonders geschützt geführt werden, erlaubt die Regierung Namibias weiterhin dieses zweitgrößte Massaker an Meeressäugern neben Kanada.

Das türkisch-australische Unternehmen Hatem Yavuz Deri hat mit Namibia einen Vertrag bis zum Jahr 2019 geschlossen alle geschlachteten Robben aufzukaufen. Dieses schreckliche Gemetzel füllt die Taschen von skrupellosen Händlern der Pelzindustrie.

Was du tun kannst:

  1. Bitte unterschreibe und verteile diese Petition gegen das Robbenschlachten an den Fischereiminister Namibias
  2. Kontaktiere den Pelzhändler Hatem Yavuz Deri und äußere deine Ablehnung gegen den Handel mit Tierfellen
  3. Schreibe der Botschaft von Namibia in Berlin und fordere den Botschafter Neville Gertze auf, sich für die Robben in seinem Land stark zu machen.

Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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