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Robbenmassaker: Niedrigste Opferzahl in Kanada seit Beginn der Aufzeichnung

healthy harp seal on the ice, Sea Shepherd's ship in the background

Mehr Robben überleben die Jagdsaison

Das Tierleid auf den Eisschollen ist erschreckend, doch mit weniger als 40.000 getöteten Robben wurde ein neuer historischer Tiefpunkt bei den Opferzahlen erreicht. Insgesamt wurden laut lokalem Fischereiministerium bisher 38,479 Sattelrobben und  1,143 Kegelrobben vor den Küsten vor Neufundland und Quebec im Jahr 2015 getötet. Dies sind rund 15.000 Tiere weniger als noch im vergangenen Jahr und insgesamt 8,5 Prozent der offiziell zugelassenen Fangquote von 468.000 Robben. Im Jahr 2013 wurden noch 91.000 Tiere abgeschlachtet.

Ende der Subventionen in Sicht?

Wegen extremer Tierquälerei haben fast alle ehemaligen Abnehmerländer, wie Russland, die EU und die USA Importverbote für Robbenpelze und -produkte erlassen. Die diesjährige Robbenjagd wurde erst durch Subventionen der kanadischen Provinz Neufundland an das Robbenhändler-Unternehmen PhocaLux International Inc. ermöglicht, welches den Jägern etwa 35.000 getötete Robben zur Häutung und Verarbeitung abkaufte. Erst kürzlich hatte Norwegen seine Subventionen für die Robbenjäger gestrichen und somit die blutige Jagd im europäischen Nordmeer zum erliegen gebracht.

Tierquälerei beim Robbenmassaker

Seit Tausenden von Jahren kommen im Frühling die grönländischen Sattelrobben an Kanadas Küsten, um dort auf den Eisschollen ihre Babys zu bekommen. Zehntausende der nicht einmal drei Monate alten Tiere werden in Kanada grausam abgeschlachtet. Einige Robben werden von Booten aus angeschossen, können ins Wasser fliehen und verbluten dort. In der Regel zertrümmern die Robbenjägern den Schädel der Tiere mit einer Spitzhacke. Anschließend ziehen die Jäger die blutenden Robben an Schiffshaken über das Eis und häuten sie häufig sogar bei lebendigem Leib.

Bitte die kanadische Regierung das Robbenmassaker endlich zu verbieten!
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Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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