Bekleidung Pelz

Robbenmassaker beginnt in Kanada

Ab heute Montag, den 14. April dürfen Fischerboote wieder in See stechen um beim jährlichen Robbenmassaker Jagd auf die wehrlosen Meeressäuger zu machen. Die kanadische Regierung hatte im Vorfeld wieder 400.000 Tiere zum Töten freigegeben, obwohl international keine Nachfrage nach blutigen Robbenpelzen besteht. Die Jungtiere werden von Booten aus meist nur angeschossen. Die Robben leiden dadurch minutenlange Höllenqualen und anschließend zertrümmern ihnen die Jäger mit Spitzhaken brutal den Schädel.

Die Robbenjagd findet vor allem an der Nordostküste der kanadischen Provinz Neufundland statt. Hierher kommen im Frühling die grönländischen Sattelrobben, um  auf den Eisschollen ihre Babies zu bekommen. Wegen der immensen Tierquälerei bei der Robbenjagd hat die EU 2009 ein Import- und Handelsverbot von Robbenprodukten verabschiedet, dass auch nach Protesten von Kanada vor der WTO weiterhin Bestand hat. Russland, die USA, Taiwan und Mexiko haben den Import von Robbenprodukten ebenfalls verboten. Aus politischen Gründen zahlt die kanadische Lokalregierung in Neufundland jedes Jahr Subventionen an die Robbenverarbeiter, um ihr unrentables Geschäft künstlich am Leben zu erhalten.

Jetzt das Robbenmassaker stoppen!

Schlagwörter:

Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen