Riesenerfolg: Nur noch eine große Pelzfarm in Deutschland übrig!
Bekleidung Pelz

Riesenerfolg: Nur noch eine große Pelzfarm in Deutschland übrig!

Nerze in Freiheit
© John Pitcher Istock

Nerzfarm in Grabow geschlossen

Das Presseamt des Landkreises Jerichower Land bestätigte PETA, dass die letzte Nerzfarm Sachsen-Anhalts bereits geschlossen ist. Somit werden in Grabow keine Tiere mehr in winzige, verdreckte Käfige gesteckt und am Ende ihres kurzen Lebens vergast und gehäutet. Jahrelang hatte sich der Besitzer geweigert, die Käfige aufzurüsten und den Tieren mehr Platz und Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten. 

Pelzfarm Grabow
© die Tierfreunde

Deutschlands letzte große Pelzfarm im Zugzwang

Übrig bleibt die Pelzfarm in Rahden. Auch hier weigert sich der Betreiber seit vielen Jahren Tierschutzvorgaben umzusetzen und lässt zahlreiche Nerze  in viel zu kleinen Käfigen leiden. Wir von PETA fordern den Kreis Minden-Lübbecke dazu auf, mögliche Anträge auf Fortführung abzulehnen und damit einem wichtigen Anliegen der deutschen Bevölkerung nachzukommen – über 80% der Deutschen halten das Töten von Tieren für Pelzprodukte für nicht vertretbar. Eine weitere Hobbyzucht mit knapp 180 Tieren befindet sich im Niedersächsischen Melle. Diese soll aber ebenfalls bis Ende Februar 2018 geschlossen werden, da der zuständige Landkreis in Osnabrück die Haltung der Tiere als nicht tierschutzgerecht einstuft. Wo die verbliebenen Nerze untergebracht werden sollen, ist bisher unklar. 

Pelzfarmen in Polen

Deutschland wird bald pelzfrei!

Im September 2017 wurde ein neues Gesetz zur Pelztierhaltung in Deutschland verabschiedet, dass durch strengere Tierschutzvorgaben wie Schwimmbecken und größere Käfige für Nerze, die Zucht der Tiere schlichtweg unwirtschaftlich macht. Nun geht es mit den letzten Pelzfarmen schneller bergab als erhofft.

Jeder Pelz ist mit Tierleid verbunden

Da auch die neuen gesetzlichen Mindeststandards nicht tierfreundlich sind, setzen wir uns weiterhin für ein generelles Pelzfarmverbot in Deutschland ein. Glückliche Tiere in Käfigen gibt es nämlich nicht! Auch ihr könnt den Tieren helfen, indem ihr euch gegen das Tragen von Pelz aussprecht und eure Freunde und Bekannten über das Leid von mehr als 75 Millionen Nerzen, Füchsen und Marderhunden informiert.

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Über den Autor

Hanna

Hanna ist Fachreferentin für Tiere in der Bekleidungsindustrie. Dass sie sich heute für Pelztiere einsetzt, ist ihren zwei Katzendamen zu verdanken.

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