Bekleidung

Reese Witherspoon verdammt ihre neue Schlangenleder-Handtasche

Reese Witherspoon stand nur für kurze Zeit in der Kritik von PETA USA. Gerade noch wurde sie in Kalifornien mit ihrer neuen 4.000 US Dollar teuren Designer-Handtasche aus Schlangenleder gesichtet. Dann  bekam Reese von PETA USA ein Video zugeschickt, welches die grausamen Produktionsmethoden für Exotenleder offenlegt. Das von ihrem Schauspieler-Kollegen Joaquin Phoenix für PETA moderierte Video enthüllt, dass die Schlangen meist lebendig gehäutet werden und ihr Todeskampf anschließend noch Tage dauern kann. Das bestätigt auch eine Reportage im ARD-Weltspiegel vom Juli 2011. Wegen der unglaublichen Grausamkeit ist der Verkauf von Produkten aus Schlangenleder in Kalifornien bereits seit 1970 verboten. Ähnlich grausam werden Krokodile und andere Echsen getötet.

Reese Witherspoon war bestürzt über die Hintergründe und versprach sofort, die Tasche nie wieder zu tragen. Die US-Schauspielerin bedankte sich bei PETA USA für die Aufklärungsarbeit, worauf hin sie von PETA einen bunten Blumenstrauß für die Verbannung ihrer Exotenleder-Tasche erhielt.

Reese Witherspoons Einsicht kommt zur rechten Zeit, denn bei ihrem nächsten Film „This Means War“ spielt auch Laura Vandervoort mit, die gerade für PETA ein Kampagnen-Motiv gegen Exotenleder veröffentlicht hat. Laura Vandervoort ist deutschen Filmfans vor allem aus der Science-Fiction Serie „V – Die Besucher“ bekannt, die zurzeit im Abendprogramm läuft. Dort schlüpft sie selbst in die Rolle einer Echse.

Was ihr tun könnt:
In Deutschland und der EU ist der Verkauf von Produkten aus Exotenleder leider noch immer erlaubt. Bitte kauft keine Produkte aus Tierhaut. Falls sich jemand aus eurem Umfeld ein Produkt aus Exotenleder kaufen will oder gekauft hat, dann klärt ihn oder sie bitte anhand dieses Video- und Informationsmaterials über die unerträgliche Grausamkeit auf.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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