Bekleidung Pelz

Norwegen beendet Robbenjagd

Die blutige Tradition der Robbenjagd in Norwegen ist beendet. Als das Schiff „Havsel“ diese Woche in den Hafen von Tromsø zurückkehrte, konnten die Robben im europäischen Nordmeer endlich aufatmen. Von nun an werden keine norwegischen Robbenjäger mehr von Booten auf sie schießen. Für zuletzt zweitausend Tiere bedeutete dies einen langsamen und qualvollen Tod durch blutende Schussverletzungen.

Keine staatlichen Subventionen

Die Regierung von Norwegen hatte im vergangenen Dezember beschlossen, die Subventionen in Höhe von 1,42 Millionen Euro aus dem Staatsetat zu streichen. Dieses Steuergelder machten rund 80 Prozent der Einnahmen der Robbenjäger in Norwegen aus, die ansonsten Öl und Fleisch der Tiere verkauften. Seit 2010 gilt das EU-Importverbot von Robbenprodukten, was auch den Handel mit Robbenpelzen untersagt. Norwegens Beschwerde gegen das Verbot bei der Welthandelsorganisation WTO war im letzten Jahr endgültig gescheitert.

Kampf gegen internationale Robbenjagd

Für die globale Tierrechtsbewegung ist das Ende der Robbenjagd in Norwegen ein Meilenstein. Tierquälerische Traditionen sind nicht in Stein gemeißelt und können durch den langfristigen Protest engagierter Tierfreunde erfolgreich bekämpft und abgeschafft werden. Bitte unterstützt auch den Kampf von PETA gegen das Robbenmassaker in Kanada und Namibia, damit in Zukunft keine Robben mehr gejagt und abgeschlachtet werden!

Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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