Bekleidung Pelz

Namibia: Zahl der getöteten Robben 2014 halbiert

Der Abwärtstrend der internationalen Robbenjagd geht weiter. Viele tausende Babyrobben konnten 2014 dem Tod in Nambia entkommen. Offiziell wurden dennoch knapp 26.000 Jungtiere bei der kommerziellen Robbenjagd an der westafrikanischen Küste erschlagen oder erschossen. Das ebenso unnötige wie tierquälerische Blutbad im angeblichen Urlaubsparadies geht also weiter. Doch im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der getöteten Robben halbiert und die von der Regierung vorgegebene Abschussquote von 80.000 Babyrobben wurde weit unterschritten. Auch die Lizenz für den Abschuss von 6.000 Robbenbullen wurde laut Regierungsangaben glücklicherweise nicht erreicht. In Asien werden ihre Penisse zu Aphrodisiaka verarbeitet.

Proteste, WTO und mangelnde Pelznachfrage

International steht die Regierung von Nambia seit Jahren am Pranger, da die Babyrobben an den Sandstränden mit Knüppeln zu Tode geprügelt werden. Seit dem die WTO das EU-Importverbot für Robbenprodukte 2014 bestätigt hat, sind auch Händler von Robbenpelzen vorsichtiger beim Einkauf geworden, da Absatzmärkte und Kundschaft für Robbenfelle weiterhin schwinden. Zuletzt hatte das Schweizer Parlament die Regierung beauftragt, ein eidgenössisches Importverbot für Robbenprodukte umzusetzen. China weigert sich weiterhin seine Märkte für Robbenpelze im großen Stil zu öffnen.

Bitte die Regierung von Namibia das Robbenmassaker endgültig einzustellen!

Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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