Bekleidung Pelz

Kanada attackiert weiterhin EU-Robbenimportverbot

Mitte März versuchten Kanada und Norwegen erneut vor Welthandelsorganisation WTO in Genf, das Robbenschlachten als „human“ darzustellen. Beide Staaten wollen sich nicht mit dem WTO-Urteil vom letzten Jahr zufrieden geben, dass das EU-Robbenimportverbot für vereinbar mit internationalen Handelsregeln hält. Jude Law und Pamela Anderson hatten sich mit PETA damals öffentlich für die Robben ausgesprochen. In Genf nahm eine Vertreterin von PETA UK an der mehrtägigen Anhörung teil, um die zehntausenden PETA-Unterstützerzu repräsentieren, die sich vehement für einen endgültigen Stopp des Robbenmassakers in Kanada aussprechen. Gemeinsam mit anderen NGOs entstand ein schönes Gruppenfoto, dass den internationalen Protest gut verdeutlicht.

WTO-Hearing
Unsere PETA UK-Kollegin Kirsty vereint zusammen mit NGO-Vertretern gegen Kanadas Robbenmassaker in Genf

Kanada versucht das kommerzielle Robbenmassaker zu legitimieren, indem man auf die Subsistenzjagd der Inuit verweist, die jedoch vollständig aus dem EU-Verbot ausgenommen ist. Die Europäische Union hat während der Anhörung wiederholt klar gemacht, dass man die tierquälerischen Praktiken bei der Robbenjagd nicht unterstützt. Die Robbenjagd in Kanada ist hautpsächlich eine zusätzliche Einnahmequelle großer Fischereiunternehmer und erwirtschaftet weniger als ein Prozent der Wirtschaftsleistung der kanadischen Provinz Neufundland. Weil die internationalen Märkte für Robbenprodukte verschwunden sind, steckt die kanadische Regierung Millionen Steuergelder in internationale Verfahren und Marketing. Dabei wird es endlich Zeit, dass Kanada eine praktikable Exit-Strategie fährt und den Robbenjägern ihre Lizenzen abkauft und das unsinnige Massenmorden an zehntausenden Meeressäugern endgültig beendet.

Es wird erwartet, dass die WTO ihre Entscheidung über die Berufung in den nächten Monaten verkündet. Wir halten euch auf dem Laufenden!

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Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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