Bekleidung Pelz

Hitzetod: Akute Lebensgefahr auf Nerzfarmen

Durch die andauernde Hitzewelle in Deutschland droht tausenden von Nerzen der plötzliche Hitzetod. Nerze auf Pelzfarmen werden in ihren winzigen Drahtkäfigen unter Wellblechdächern gefangen gehalten – ohne natürlichen Zugang zu Wasserbecken. Ein heißer Nachmittag oder Probleme mit der Wasserversorgung können für ein katastrophales Massensterben sorgen. So starben im Jahr 2000 innerhalb weniger Stunden allein 12.000 Nerze auf einer Farm in Polen.

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Hitzegefahr unter Wellblechdächern für Nerze

Besonders der Kreislauf von noch nicht ausgewachsenen Jungtieren ist im Wachstum oft überfordert durch den Hitzestress, warnen Biologen. Bis zu 10 Prozent aller Nerze erleiden nach Dehydrierung, Erbrechen den Hitzetod! Hauptproblem ist hierbei die fehlenden Abkühlungsmöglichkeiten durch ein Wasserbecken für die Tiere, die in Freiheit bis zu 80 Prozent ihres Lebens im und am Wasser verbringen. Die Nerzfarmer in Deutschland verneinen skandalöserweise diese natürlichen Bedürfnisse der Nerze und betreiben bereits seit eineinhalb Jahren ihre Farmen mit illegalen Käfigen, die nicht den Vergrößerungsvorgaben der neuen Tierschutz-Verordnung entsprechen. Durch Klagen und Berufungen vor Gericht versuchen die Nerzfarmer aktuell auf Zeit zu spielen. Auch die neu geplanten Wasserbecken werden aus Profitgründen abgelehnt.

Unterstütze unsere Kampagne zur Schließung der Nerzfarmen! Durch Proteste vor Gericht und Ausschöpfung aller rechtlichen Mittel können wir weiter Druck aufbauen.

Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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