Bekleidung Exoten

Hermès neuester Aktionär ist … PETA!

Nachdem Ermittlungen von PETA USA aufgedeckte hatten, wie  Krokodile und Alligatoren auf Reptilienfarmen in Simbabwe und den USA teils lebendig aufgeschlitzt wurden, ist PETA nun Aktionär von Hermès International an der Pariser Börse geworden. Als Anteilseigner arbeitet PETA USA nun von innen heraus, um sich für ein Verbot der Accessoires aus exotischen Tierhäuten einzusetzen, einschließlich der Taschen aus Krokodilhaut und der Uhrenarmbänder aus Alligatorenleder.

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PETA USAs Ermittlungen decken die Zustände auf zwei Reptilienfarmen auf, die Gerbereien von Hermès beliefern – darunter einer der größten Betreiber von Krokodilfarmen weltweit, die Padenga Holdings Ltd in Zimbabwe, sowie die Lone Star Alligator Farms in Winnie, Texas. Das Video zeigt, wie Mitarbeiter der Lone Star Farmen den Alligatoren mit einem Messer das Genick aufschnitten, während die Tiere noch bei Bewusstsein waren und sich wehrten. Danach stießen die Arbeiter ihnen Metallstangen in die Wirbelsäule. Einige Tiere überlebten diese Tortur und bewegten sich noch minutenlang, während sie bereits in Wannen voller Eiswasser lagen. Die Recherche zeigt außerdem, wie auf einer Farm in Kariba, Zimbabwe, tausende Krokodile in Betongruben eingepfercht sind.

 Petition: Kein Exotenleder bei Hermès!

Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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