Bekleidung Exoten

Fake Snake: Design ohne Tierleid

Die farbenfrohe Schuppen von Pythons und anderen exotischen Schlangen üben seit langem eine ungemeine Faszination auf Modedesigner aus. Doch werden Pythons in Asien illegal gefangen, in Schlachthäusern mit Wasser voll gepumpt und lebendig gehäutet. Nachdem die litauische Modedesignerin Liucija Domkutė das PETA-Enthüllungsvideo mit Joaquin Phoenix gesehen hatte, entschloss sie sich in ihrer Kollektion SCALA Kleider im Schlangenleden-Look zu entwerfen, für die kein Tier unnötig getötet wurde.

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SCALA // Design: Liucija Domkute // Photographer: Jovita Zavisiute // Lithuania

Mit Hilfe neuer Laser-Cut-Out-Technik und alten Webetechniken sind der Nachwuchs-Designerin Tops und Röcke in luftiger Schuppenoptik gelungen.

Für Aufsehen sorgen erst kürzlich Stella McCartney’s Resort 2014-Präsentation mit goldenen Schlangenprints und floralen Mustern oder der Auftritt von Anne Hathaway in schwarzen Bondage-Stilettos von Tom Ford – natürlich aus Kunstleder. „Es ist sehr schwer die Oberfläche einer Kuh zu verändern“, sagte Andrew Dent von Material ConneXion, der weltweit führenden Consulting-Firma für neue Materialen, dem NY Mag. Bereits heute sind hochwertige Kunstlederstoffe langlebiger, flexibler, formbeständiger und farbfester als giftig gegerbte tierische Häute. Außerdem werden viele neue Materialen bereits auf Recycling und und Cradle-To-Cradle hin optmiert.

Bitte hilf den Schlangen und Kühen und kaufe kein Echtleder!

Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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