Bekleidung Schlagzeilen

Erste kanadische Robbenjagd ein Reinfall

© PETA USA
© PETA USA

Der von Tierrechtlern aus aller Welt forcierte Boykott von Robbenfellen aus Kanada zeigt bereits erste Wirkungen. Der jährliche Auftakt zum kanadischen Robbenmassaker im Golf von St. Lawrence letzte Woche war glücklicherweise ein Reinfall für die Häscher der Babyrobben. Anstatt über  1.500 Tieren wurde lediglich eine Handvoll Kegelrobben zum Opfer der keulenschwingenden Robbenjäger.

Nachdem sich Tierrechtsorganisationen wie PETA USA mit Pamela Anderson 2011 erfolgreich für ein Importverbot von Robbenfellen nach Russland eingesetzt hatten, brach der mit Abstand größte Absatzmarkt der Pelzindustrie für Kanada weg. Die Bemühungen für ein Handelsabkommen mit China sind trotz Besuches des kanadischen Premierministers Harper in China bisher nicht erfolgreich gewesen.

Doch die Robben und ihre Unterstützer sollten sich nicht zu früh freuen, denn in den nächsten Tagen werden die offiziellen Fangquoten für Robben vom Fischereiministerium für 2012 bekannt gegeben. 2011 lag die Quote bei unglaublichen 400.000 zum Abschuss freigegebenen Tieren. Offiziell dürfen nach wie vor die wenige Wochen alten Robben mit spitzen Hakapiks erschlagen oder brutal erschossen werden. Deshalb protestiert PETA USA gemeinsam mit anderen Organisationen und Sängerin Ke$ha gegen das blutige Robbenmassaker und fordert den sofortigen Stopp dieser unethischen Praktiken. Auch deutsche Prominente und Sportler unterstützten auf Anzeigen die Kampagne „Rettet die Robben“.

Rette auch Du die Robben vor dem grausigen Tot auf Kanadas Eisschollen, indem du deine Meinung mitteilst und per Aktionsaufruf aktiv wirst, die Tierrechtsarbeit unterstützt und auf komplett pelzfreie Bekleidung achtest.

Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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