Bekleidung Wolle

Erfolg: Benetton stoppt Verwendung von Angora

Nachdem PETA UK die Angora-Kampagne gegen Benetton mit Demos und Tweets verstärkte, hat das italienische Modeunternehmen innerhalb von 24 Stunden den öffentlichen Druck nachgegeben und die Verwendung von Angora in der Produktion offiziell gestoppt. Sobald die letzten aktuellen Kollektionsteile mit Angoranateilen abverkauft sind, wird es in Zukunft in den über 6000 Benetton-Geschäften weltweit keine Angoraprodukte mehr geben.

PETA-Demos und Petitionen erfolgreich

Am gestrigen 4. Juni demonstrierten dutzende mitfühlende Menschen mit blutigen Kaninchen vor dem Benetton Flagship Store in London. Weitere Demos in ganz Europa waren nach dem Aktionstag geplant, um den internationalen Druck gegen die mangelhafte Tierschutzpolitik bei Benetton zu Angorawolle weiter zu erhöhen.

Danke an alle Menschen, die unsere PETA-Petitionen unterschrieben haben, sich per Telefon, Kundenhotline oder Social Media Posting bisher an Benetton und die Geschäftsführer gewandt hatten. Unser Protest hat sich gelohnt!

Weniger gequälte Kaninchen

Nachdem Recherchen von PETA Asia auf Angorafarmen in China aufgedeckt hatten, dass Arbeiter, den Tieren gewaltsam das Fell aus ihrer sensiblen Haut reißen, während die Angorakaninchen markerschütternd vor Schmerzen schreien, hatten bereits viele Modemarken, wie zuletzt HUGO BOSS oder ZARA die Produktion mit Angorawolle eingestellt. Diese Entscheidungen hatten bereits einen deutlichen Effekt in China, dass etwa 90 Prozent der weltweiten Angorawolle produziert. So gingen in China von 2013 bis 2014 die Exporte von Angorawolle um 74 Prozent zurück. Dieser drastische Nachfragerückgang nach Angorawolle bedeutet, dass weniger Kaninchen auf chinesischen Farmen gezüchtet werden und leiden.

Danke nochmals an alle Menschen, die den Tieren ihre Stimmen geben. Wir hätten es ohne euch nicht geschafft. Um auch an weiteren Erfolgen von PETA mitzuwirken, werde Teil des Aktivistennetzwerks!

Über den Autor

Frank

ist Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie und fühlt sich gut in veganer Mode und wilden Wäldern.

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