Aktiv sein

Welche Veränderungen Aktivisten in der Welt bewirken können

PETA Demonstration Fashion Week Berlin

Margaret Mead sagte einmal:

„Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann – tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.“

Zweifellos haben die Hingabe und der Einsatz von Tierrechtsaktivisten diese Welt verändert. Unsere Kampagnen und Proteste bewirken viel für die Tiere, denn sie appellieren an das Mitgefühl der Menschen und regen konkrete Veränderungen an.

PETA Aktivistin auf der Straße
© fighting for animals.photography

Wir haben schon viel erreicht

Überall auf der Welt erleben wir, dass Pelzfarmen nach und nach geschlossen werden. Regierungen beschließen Verbote von Tierversuchen für Kosmetikprodukte und verbieten Wildtiere in Zirkusen. Dass die Zahl der vegan lebenden Menschen von Tag zu Tag wächst, zeigt das stetig wachsende leckere vegane Angebot in Restaurants, Supermärkten und Kantinen.

Nur wer sich einsetzt, kann Erfolge für die Tiere erzielen

Weniger als 24 Stunden nachdem PETA UK Benetton lautstark aufgefordert hatte, den Verkauf von Produkten mit Angorawolle einzustellen, fasste sich der Konzern ein Herz und verbannte Angora aus allen zukünftigen Kollektionen. Die circa 6000 Benetton-Filialen weltweit sind nun frei von tierquälerischer Angorawolle.

Warum es so wichtig ist, hartnäckig zu bleiben

Nicht jede Veränderung geschieht von jetzt auf gleich. Einige Kampagnen benötigen Jahre, bis sie schließlich Erfolg verzeichnen zu können. Nehmen wir zum Beispiel den Fall von Robby, dem letzten Menschenaffen in einem deutschen Zoo. Über 40 Jahre litt er unter der Gefangenschaft und Entwürdigung als vermeintliche Besucherattraktion im Zirkus Belly. Im April 2017 war es für Robby dann soweit: Ein Gericht gewährte Robby einen friedlichen Lebensabend in einer renommierten, niederländischen Auffangstation für Schimpansen aus Privat- und Zirkushaltung.

Aktivisten in Pamplona gegen Stierkampf

Seit 2002 machen sich PETA-Aktivisten und Tierfreunde aus ganz Europa jedes Jahr wieder auf den Weg, um im spanischen Pamplona gegen den barbarischen Stierlauf beim San Fermín-Festival zu protestieren. 2016 äußerte sich der Bürgermeister Pamplonas schließlich zum ersten Mal kritisch zu dem grausamen Festival und unterstützte die Kampagne. „Dies ist eine Debatte, die wir uns früher oder später stellen müssen,“ gab er zu Protokoll. „Das Fest basiert auf dem Leiden von Lebewesen, und das müssen wir 21. Jahrhundert neu überdenken“. Sozialer Wandel passiert nicht über Nacht und wir merken immer wieder, dass uns Geduld und unsere Hartnäckigkeit zu unserem Ziel führen.

Jeder Schritt zählt!

Wenn mehr und mehr Menschen ihr Mitgefühl nach außen tragen und zu Fürsprechern der Tiere werden, dann muss die Gesellschaft uns zuhören. Wir sind viele und gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen. Überall auf der Welt setzen Menschen sich für die Tiere ein. Jeder Einzelne von uns kann vieles tun, um mehr Mitgefühl und Respekt für andere Lebewesen in die Welt zu bringen. Doch wenn wir uns zusammenschließen und unsere Kräfte bündeln, können wir noch weit mehr erreichen!

Auch du willst mithelfen, die Welt zu einem besseren Ort für Tiere zu machen? Dann werde Teil des PETA-Aktivistennetzwerkes und setze dich gemeinsam mit uns für Tierrechte ein.

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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