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Foodora und Deliveroo: Wenn die Fettleber zweimal klingelt

© StopGavage

Die Lieferportale foodora.de und deliveroo.de versuchen seit einiger Zeit, mit einer neuen Idee auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen: Das Essen aus dem Lieblings-Restaurant kann man sich über einen Kurier ganz einfach nach Hause liefern lassen.

An sich eine gute Idee, wenn die Macher auch die Tiere im Blick gehabt hätten. Tatsächlich kann man über beide Portale auch das Tierqualprodukt Stopfleber bestellen. PETA sowie zahlreiche Tierfreunde haben Foodora und Deliveroo schon kontaktiert – bislang ohne Erfolg. Deshalb ist jetzt auch deine Hilfe gefragt!

Delikatesse aus der Hölle frisch auf den Tisch – Das steckt hinter Stopfleber

Bei der Produktion von Enten- und Gänsestopfleber wird den Tieren mehrmals täglich ein Metallrohr in den Hals gesteckt, das die Tiere schwer verletzen kann. Darüber wird den wehrlosen Vögeln, die in Käfigen eingesperrt sind und sich nicht frei bewegen können, ein Vielfaches an Nahrung in den Magen gepumpt. So soll erreicht werden, dass die Leber der Tiere auf das Sechs- bis Zehnfache vergrößert. Dieses absichtlich krankgemachte Organ führt bei den Tieren zu Atemnot, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Stoffwechselstörungen.

Deliveroo und Foodora rechtfertigen sich damit, sie müssten Stopfleber im Sortiment führen, um den „hohen Standards“ der Kunden zu entsprechen. Dabei ist das Leid der Tiere durch Studien belegt und die grausame „Produktion“ in Deutschland durch das Tierschutzgesetz verboten.

Gemeinsam Tierleid beenden – „Hohe Standards“ auch für Tiere

Möchtest auch du lieber bei einem Lieferservice bestellen, der ohne ein Qualprodukt wie Stopfleber auskommt? Dann schreib eine kurze, höfliche Mail an support@deliveroo.de  und support@foodora.de und fordere sie auf, Angebote mit Stopfleber von ihren Seiten zu streichen und stattdessen auf leckere, vegane Alternativen zu setzen!

 

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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