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Welttag des Meeres: 10 Tipps wie du Meerestieren helfen kannst

Heute ist Welttag des Meeres. Ozeanbewohner wie Fische, Krebse oder Kraken haben keine für uns erkennbare Mimik wie Säugetiere, wir sehen ihnen ihre Angst und ihren Schmerz nicht an und wir können auch ihre Schreie nicht hören. Tausende Milliarden Meerestiere werden jedes Jahr aus den Ozeanen gezogen, oftmals ohne Betäubung aufgeschnitten, in kochendes Wasser geworfen oder lebenslang in Zoos und Aquarien eingesperrt. Sie alle haben ein Recht auf Leben und Freiheit. Daher haben wir heute 10 Tipps für dich, wie du Meerestieren helfen kannst.

  1. Iss keinen Fisch: Jedes Jahr werden durchschnittlich 2000 Milliarden Fische aus den Gewässern gefischt. Weitere 80 Milliarden Fische werden in der Aquakultur gezüchtet. Etwa 97 % aller Tiere, die für den menschlichen Verzehr getötet werden, sind Fische. Die Mehrzahl von ihnen wird ohne Betäubung geschlachtet.
  2. Iss keine wirbellosen Meerestiere: Muscheln, Schnecken und Tintenfische werden oft fälschlicherweise als „Meeresfrüchte“ bezeichnet, dabei sind es Tiere. Alle Tiere haben das Recht auf Leben.
  3. Lade deine Freunde heute auf einen Veggie-Burger ein. Für uns Menschen macht es keinen Unterschied, ob wir einen Fisch- oder einen Veggieburger essen, für die Fische bedeutet es ihr Leben.
  4. Deine Mutter isst gerne Lachs, weil sie denkt er sei gesund? Zeige ihr dieses Video: Fisch ist das giftigste Lebensmittel.
  5. Besuche keine Meereszoos: Hier werden Delfine und Fische in engen, kargen Beton- oder Glaskästen eingesperrt. Viele sterben beim Fang, Transport oder aufgrund der nicht artgerechten Haltung. Viele werden psychisch krank und entwickeln Verhaltensstörungen.
  6. Du hast ein Aquarium zuhause? Bitte kaufe keine neuen Fische und gib die Aquarienhaltung auf. Hier kannst du lesen, warum.
  7. Meide Plastik, wo es nur geht. Plastik verschmutzt nicht nur die Ozeane, sondern es ist lebensgefährlich für alle Meeresbewohner. Selbst Mikroplastikpartikel sind gefährlich, zum Beispiel für Fischlarven.
  8. Verteile unsere Flyer „Die Wahrheit über Fischfang“ vor Fischrestaurants oder auf Fischmärkten. Teile dieses Video „Manche Schreie hört man nicht“ in den sozialen Netzwerken.
  9. Unterschreibe unseren Aktionsaufuf an den Loro Parque in Spanien und fordere die Freilassung von Orca Morgan. Wie dieses aktuelle Video zeigt, leidet sie so sehr unter ihrer Gefangenschaft, dass sie gezielt aus dem Becken springt und am Rand liegen bleibt.
  10. Fordere ein Restaurant deiner Wahl oder den Großhandel METRO auf, keine Hummer mehr zu verkaufen. Denn Hummer und andere Krebstiere werden teils über tausende Kilometer in engen, nur feuchten Styroporkisten, nach Deutschland transportiert und hier lebend in kochendes Wasser geworfen. Dabei wurde bei Krebstieren wissenschaftlich ein Schmerz- und Angstempfinden nachgewiesen.

Vielen Dank für alles was du für Meerestiere tust!

 

 

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Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

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