Aktiv sein

Vom Tierfreund zum Tierrechtler

Was motiviert PETAs Aktivisten?

Seit einiger Zeit betreue ich PETAs Aktivisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei lernt man nicht nur unzählige tolle Menschen kennen, die mit viel Elan und noch mehr Ideen für Tierrechte streiten, sondern erfährt auch allerlei über die Gründe, aus denen sich Menschen für Tiere einsetzen.

In loser Aufzählung und rein subjektiv möchte ich euch die häufigsten Antriebskräfte für unsere unermüdlichen Aktivisten nicht vorenthalten. 🙂

TOP 1: Tierleid hautnah – Eigene Erfahrungen

Manche PETA-Unterstützer mussten im Urlaub oder auf der Straße erleben, wie Menschen nach einem halterlosen Hund auf der Straße traten oder Steine nach ihm warfen. Andere sehen auf der Autobahn einen Transport von verängstigten, eng zusammengepferchten Schweinen zum Schlachthof oder verzweifeln über dem Anblick trauriger, depressiv gemachter Tiere in kleinen Käfigen im Zoo. Solche einschneidenden Erlebnisse können noch Jahre nachhallen und dazu beitragen, dass aus einem Tierfreund ein aktiver Tierrechtler wird.

TOP 2: Unverständnis erleben

Viele vegan lebende Menschen bemerken anhand der Reaktionen ihres Umfeldes, wie weit verbreitet Vorurteile auch in ihrer direkten Umgebung noch sind. Viele Menschen sind sich zum Beispiel noch nicht darüber im Klaren, dass Kühe auch ohne das „Melken“ durch den Menschen wunderbar klarkommen. Unwissen herrscht auch darüber, dass alleine in Deutschland ca. 400.000 Schweine aufgrund fehlgeschlagener CO2-Betäubung bei Bewusstsein sind, wenn sie durch das 60 Grad heiße Brühbad gezogen und dort verbrüht werden. Ein Video über Tiermissbrauch im Internet oder ein Buch über die Fleischproduktion – viele unserer Aktivisten haben nach und nach erkannt, dass es für Sie nicht mehr in Frage kommt, Tiere zu essen, zu tragen oder zur Unterhaltung zu missbrauchen.

Daraus erwächst bei vielen der Wunsch, die Menschen aufzuklären, Tierleid offen und öffentlich anzuprangern und sich gemeinsam mit anderen Tierrechtlern für einen Wandel hin zu mehr Mitgefühl für alle Lebewesen einzusetzen.

TOP 3: Etwas bewirken können

Gerade in der letzten zeit sind immer mehr Menschen empfänglich für die Anliegen der Tiere und versuchen ihre Werte auch aktiv in Tun und Handeln umzusetzen. Ist es nicht toll, dass jeder von uns etwas bewegen kann? Wir alle haben die Möglichkeit, unzählige Tiere vor Todesangst, Schmerzen und Leid zu bewahren – einfach indem wir sie NICHT essen.

Wer keinen Pelz, kein Leder und keine Wolle mehr trägt, keine Zoos und Zirkusse mehr besucht, der verweigert dem System der Tierausbeutung seine Unterstützung. Und er erlebt, dass es unfassbar leicht sein kann, die Welt ein kleines Stück besser zu machen. Diese erfüllende Erfahrung immer mehr Menschen weiterzugeben ist eine Win-win-Situation – für die Tiere, für die Umwelt und für uns selbst.

Wie für die Tiere engagieren?

Ob alleine oder in der Gruppe, laut oder leise – für jeden Aktivistentyp findet sich eine geeignete Art, sich für die Tiere einzusetzen. Leserbriefe schreiben, an Demos teilnehmen, Flyer-Aktionen und vieles Andere mehr teilen wir regelmäßig über unser Aktivistennetzwerk. Du bist herzlich eingeladen, mitzumachen und dich mit uns und vielen anderen Aktivisten gemeinsam für die Tiere zu engagieren. 🙂

Noch Fragen? Wende dich an aktiv@peta.de für alle Fragen rund ums Thema „Aktiv werden“ oder wenn du Unterstützung bei der Durchführung eigener Aktionen brauchst. Wir freuen uns auf dich!

PS: An dieser Stelle auch ein herzliches DANKESCHÖN an alle Aktivisten, deren Motive, Ideen und Nachrichten in diesen Blog-Beitrag mit eingeflossen sind! Ihr seid großartig 🙂

 

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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