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Unterwegs für die Tiere

Drei Monate PETA-Aktionen in deutschen Städten

Heilbronn, Mainz, Köln, Münster, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Frankfurt am Main, Baden-Baden, Karlsruhe, München, Ulm, Osnabrück, Darmstadt und Saarbrücken – drei Monate war ich bis jetzt mit PETA-Aktionen für die Tiere unterwegs.

Viele Städte, viele Gemeinsamkeiten, vieles verschieden, manches kurios. Gemeinsam mit vielen tollen PETA-Unterstützern habe ich als Aktionskoordinator für eine vegane Lebensweise, gegen Pelz, gegen Stopfleber und gegen den Missbrauch von Tieren als Weihnachtsgeschenk protestiert. Dabei erlebt man so einiges.

VEGAN-Demo vor dem Kölner Dom

Schnell lernt man vor allem, dass keine Demo wie die andere ist und doch immer wieder dieselben Reaktionen hervorruft. Interessant ist zum Beispiel, dass es keine Rolle spielte in welcher Stadt wir gegen Pelz demonstriert haben, überall fanden sich ausgerechnet Leute in Lederjacken, die uns zustimmten und lobten, dass endlich mal einer was gegen die Pelzträger macht.

Pelz ist tot – Demo auf dem Odeonsplatz in München

Überhaupt die Kommunikation, oder oftmals auch Nicht-Kommunikation mit Passanten, die sich doch überall gleicht. Immer kommt der Kommentar warum man denn nicht was für Menschen mache, das wäre doch wichtiger. Warum es jedoch richtiger ist, sich selbst für gar nichts zu engagieren können diese Personen einem auch nicht beantworten. Ebenso steter Begleiter in jeder Stadt: Die Bemerkung, sich jetzt erstmal Fleisch einzuverleiben, quasi der klassische Facebook-Hater-Post in der analogen Welt.

Stopfleber stoppen – Demo vor dem Maaschanz in Frankfurt am Main

Einiges lässt einen auch einfach ungläubig stehen. So zum Beispiel bei einer Demo gegen den Verkauf von Stopfleber der Kommentar eines Mannes, der angab Franzose zu sein und deswegen Stopfleber zu essen. Dass die eigene Herkunft nicht vorschreibt, wie man sich verhalten muss, sollte man dem Mann vielleicht nochmal näher bringen. Allerdings fühlte man sich dort auch besonders bedroht, erhielten wir doch zum ersten Mal einen Aufpasser, der unsere Aktion 45 Minuten lang mehr oder weniger unauffällig beobachtete. Gerne möchte ich die Gelegenheit auch nutzen und den Leuten aus den Restaurants ganz offiziell sagen, dass sie gerne von uns Fotos machen dürfen, auch aus nächster Nähe, sie müssen sich nicht hinter Bäumen verstecken und sich irgendwie verbiegen, um uns vor die Linse zu bekommen. Oder einfach nach der Aktion mal in die Mediathek von PETA Deutschland schauen, da findet man dann auch hochauflösende Bilder.

Stopfleber stoppen – Demo vor der L’Orangerie in Darmstadt, die das Produkt von der Speisekarte genommen hat.

Was aber auch hängen bleibt und mich immer wieder beeindruckt weiterfahren lässt, sind die vielen, vielen, tollen Menschen, die jeder ganz individuell und anders, aber alle mit riesengroßer Leidenschaft für die Tiere kämpfen. Und in jeder Stadt gibt es wieder tolle Geschichten von tollen Menschen, die sich für die Tiere einsetzen  und uns immer wieder unterstützen. Danke, dass ihr euch immer wieder auf die Straße stellt und gegen Tierquälerei protestiert Ich freue mich noch auf einige, weitere tolle Aktionen mit euch.

 

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke – Demo in Hanover

Achja und dann war da noch…

… der Reporter, der fragte, warum PETA etwas dagegen hat, dass Tiere sexy gekleidet werden, weil er die Pressemitteilung vorab nicht genau genug gelesen hatte (es ging darum keine Tiere zu Weihnachten zu verschenken, was von Unterstützerinnen im sexy Hundebikini dargestellt werden sollte).

 

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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