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Stuttgart gegen Pelz: Nackt und gehäutet gegen Tierleid

Stuttgart gegen Pelz
© Daniel Rohr

Gemeinsam gegen Pelz

Als Teil des Aktionsbündnis Stuttgart gegen Pelz forderte PETA vergangenen Samstag gemeinsam mit regionalen Tierrechtsorganisationen ein Ende der „Pelztierzucht“ in Deutschland. Obwohl die meisten Deutschen Pelz entschieden ablehnen, gibt es hierzulande noch immer sechs Nerzfarmen. Keine davon hält die Mindestanforderungen an die Haltung sogenannter Pelztiere ein und werden faktisch illegal betrieben. Um auf das qualvolle Leid hinter Pelzmode aufmerksam zu machen, trafen sich die Aktivisten in der Stuttgarter Innenstadt. An mehreren Standorten zeigten sie den Passanten mit Demoplakaten und blutigen Aktionen die traurige Realität der Pelzindustrie.

Stuttgart gegen Pelz Gruppenfoto
© Daniel Rohr
Stuttgart gegen Pelz 2017 Gruppenfoto
© fighting for animals.photography

Modeopfer

Für Bommelmützen und Pelzkrägen verbringen Tiere wie Marderhunde, Nerze, Füchse, Chinchillas und Kaninchen ihr gesamtes Leben in verdreckten Drahtkäfigen. In ihren winzigen Gefängnissen haben sie oftmals keinerlei Beschäftigungsmöglichkeiten und werden vor Langeweile fast wahnsinnig. Sie drehen sich unaufhörlich im Kreis, nagen stundenlang an den Gitterstäben ihres Käfigs herum und beisen sich und ihre Artgenossen blutig. Die Jagd nach Pelz ist nicht weniger grausam. Viele Wildtiere  werden nur angeschossen und verbluten elendig im Wald oder werden durch Fallen verstümmelt. Auch unsere Haustiere können in den Fallen landen und ebenso qualvoll sterben.

Waschbaer in Pelzfarm Polen

PETA demonstriert gegen blutige Wintermode

Obwohl das Leid hinter Pelz kaum zu übersehen ist, tummeln sich auch in diesem Herbst zahlreiche Jacken mit Pelzkrägen  in den Schaufenstern einiger Geschäfte. Mit gehäuteten Menschen zeigten wir diesen Unternehmen, was wir von Bommelmützen, Jackenkrägen und Anhängern aus Pelz halten:

PETA demonstriert gegen Woolrich
© Daniel Rohr

Nachwuchs mit Herz: PETA ZWEI setzt sich für Kaninchen ein

90 Prozent der Angorawolle, die sich auf dem Weltmarkt befindet, stammt aus China. Einem Land, in dem es kein Tierschutzgesetz gibt und Tierqual weder strafrechtlich verfolgt, geschweige denn geahndet wird. Viele Kaninchen wird das Fell schmerzhaft bei lebendigem Leib aus der Haut gerissen. Am Ende landet es in Unterwäsche, Socken, Pullovern und Westen.

 

Hört Ihr die Schreie der Kaninchen, die gerupft werden für Angorrawolle? 😨🐇

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Ihr wollt selbst für Tiere aktiv werden?

Fantastisch! Es können sich gar nicht genug Menschen für Tierrechte einsetzen. Über das PETA-Aktivistennetzwerk seid Ihr immer über aktuelle Aktionen und Kampagnen für die Tiere informiert. Beim nächsten Mal, stehen wir dann mit Euch gemeinsam auf der Straße!

PETA Demonstration in Stuttgart gegen Pelz
© Daniel Rohr

 

Über den Autor

Hanna

Hanna ist Fachreferentin für Tiere in der Bekleidungsindustrie. Dass sie sich heute für Pelztiere einsetzt, ist ihren zwei Katzendamen zu verdanken.

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