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FOLGENLOS? Was Indien aus Shaktimaans Tod lernen sollte

„Er hörte nicht auf zu essen, er bewies seinen Willen zu überleben und sich zur Wehr zur setzen“ (Shyam Singh Chauhan, Pfleger von Shaktimaan)

Videoaufnahmen bezeugen, wie Shaktiman, ein Hengst im Dienst der indischen Polizei, bei einer politischen Demonstration in der Stadt Dehradun von einem der Protestierenden auf der Straße brutal attackiert und mit einem Stock geschlagen wird. Er verletzte sich ein Bein, welches später amputiert werden musste.

Inzwischen ist Shaktimaan tot, er starb nach langer Zeit des Leidens und litt extreme Schmerzen. Die Bilder des verletzen Hengstes haben einen Sturm der Empörung in Indien ausgelöst. Das Schicksal von Shaktimaan ist umso bedrückender, wenn man bedenkt, dass das indische Gesetz Tiere kaum schützt und für die Täter nur äußerst milde Strafen vorsieht.

Menschen, die Tiere quälen, kommen in Indien bislang mit einer geringen Strafe von 50 Rupien davon, das entspricht weniger als einem Euro!

PETA India will den Tieren zu helfen und hat eine Unterschriftenaktion gestartet, um Premierminister Narendra Modi dazu zu bewegen, Indiens verletzlichste Wesen zu schützen und zu zeigen, dass Grausamkeit an Tieren nicht geduldet sondern angemessen bestraft wird.

Beteiligt euch HIER an der Aktion für ein strengeres Tierschutzgesetz in Indien!

Shaktimaans Fall zeigt, wie dringend die indischen Tierschutzgesetze verschärft werden müssen. Unzählige Tiere werden jeden Tag in Indien missbraucht und gequält und die bestehenden Gesetze reichen bei Weitem nicht aus, um die Tiere zu schützen.

Im Internet kursieren unter anderem diese Aufnahmen des Angrifs auf Shaktimaan:

Der Inhalt der Petition ist der Folgende:

Sehr geehrter Herr Premierminister,

wie Sie zweifellos wissen, starb Shaktimaan, ein Pferd im Einsatz der Polizei, nachdem es sich, umringt von einer wütenden Menge, bei einem Polizeieinsatz an einer politischen Demonstration in Dehradun ein Bein brach. Er litt nach dem Unfall unter starken Schmerzen.

Leider bezahlen Menschen, die wegen Straftaten an Tieren verurteilt werden nur 50 Rupien als Strafe, die höchste Bestrafung, die das indische Tierschutzgesetz, „The Prevention of Cruelty to Animals Act“, für Erstverurteilte vorsieht.

Wie der Fall Shaktimaan zeigt, gibt es den dringenden Bedarf, Indiens Tierschutzgesetze und die Strafen gegen Tiermissbrauch zu verschärfen. Ich fordere sie auf, zu zeigen, dass Grausamkeit gegenüber Tieren nicht toleriert und mit hohen Strafen belegt wird. Menschen, die Tiere quälen, sollten psychologisch betreut werden und es sollte Ihnen verboten sein, weiterhin Kontakt mit Tieren zu haben.

Die Tiere brauchen Ihre Hilfe. Vielen Dank.

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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