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Rockin‘ Around The Christmas Tree – Weihnachten für ALLE

Die Weihnachtszeit ist die Zeit des Innehaltens, der Besinnung, der festlichen Speisen, Familientreffen und des Geschenkekaufs. Aber für viele Tiere, die für ihr Fleisch oder ihre Haut gequält und getötet werden, ist Weihnachten kein Grund zum Feiern. Dem muss nicht so sein. Wir alle können mit einigen einfachen Maßnahmen dazu beitragen, dass der Monat Dezember für ALLE ein Fest wird.

1. Augen auf beim Geschenkekauf

Wann immer du etwas kaufst, füllst du einen Stimmzettel aus: du entscheidest dich für ein Produkt, für das ein Tier unsäglich leiden musste, oder du kannst dich für Mitgefühl und Tierliebe entscheiden. Bei Kosmetika gilt es darauf zu achten, ob diese vegan ist und nicht an Tieren getestet wurden. Die Haut getöteter Tiere in Form von Pelz oder Leder passt nicht zum Fest der Liebe. Hier findest du tolle, tierfreundliche Alternative, die garantiert jeden Tierfreund glücklich machen werden.

2. Für Fröhliche Weihnachten überall!

Tiere sind keine Weihnachtsdekoration und verdienen es nicht, dass wir sie auf Weihnachtsmärkten und anderen Veranstaltungen ausstellen. Oft werden Ponys gezwungen, stundenlang ohne Pause im Kreis zu laufen. Wenn du erfährst, dass für eine Veranstaltung in deiner Nähe Tiere leiden müssen, wende dich an die Veranstalter und mache sie darauf aufmerksam, dass dies nicht mit dem weihnachtlichen Gedanken vereinbar ist.

3. Truthähne sind Freunde, kein Futter

Wahre Freunde der Weihnacht lassen nicht zu, dass für ihr Festtagsmahl Tiere leiden mussten und in ihrem Namen gequält wurden. Niemand braucht Fleisch an Weihnachten, denn es gibt unzählige, raffinierte und superleckere Alternativen, die garantiert auch dem größten Fleischjunkie ein friedliches Lächeln ins Gesicht zaubern werden. Deine Verwandten werden begeistert sein! Hier kannst du eine Reihe toller Rezepte finden, mit denen das Weihnachtsmahl gans ohne Gans spielend leicht gelingt. Vegane Kochbücher machen sich auch super unter jedem Weihnachtsbaum.

4. Alle Jahre wieder…..?!?

Noch immer wird in vielen Restaurants, auch in Deutschland, das Qualprodukt Foie gras als traurige Delikatesse angeboten. Im Produktionsprozess werden den auf engstem Raum zusammengepferchten Gänsen dreimal am Tag riesige Röhren in die Speiseröhre gestoßen und eine Menge Korn in den Bauch gepumpt, die etwa 12kg Spaghetti in fünf Sekunden für den Magen eines durchschnittlichen Mannes entspräche. Durch die Prozedur erkrankt die Leber und schwillt innerhalb von wenigen Wochen auf das 10-fache ihrer natürlichen Größe an. Wenn du Foie gras auf einer Speisekarte oder irgendwo zu kaufen siehst, wende dich an die Betreiber und erkläre ihnen, dass echte Sterneküche ohne solche widerlichen Praktiken auskommt.

5. Wahre Liebe kann man nicht kaufen

Tierische Mitbewohner eigen sich nicht als Weihnachtsgeschenke, denn sie sind deine Begleiter für mehrere Jahre und bringen viel Arbeit, Verantwortung und finanzielle Verpflichtungen mit sich. Alle Jahre wieder werden tausende Tiere nach dem Weihnachtsfest in den ohnehin schon überfüllten Tierheimen abgegeben. Im schlimmsten Fall werden die Tiere sogar einfach ausgesetzt oder bei einem bevorstehenden Umzug zurückgelassen. Die Tiere warten hier auf ein neues Zuhause, einige schon seit Jahren. Wenn du auch nach Weihnachten noch bereit bist, einem tierischen Mitbewohner ein neues Zuhause zu schenken, findest du sicher einen neuen Freund im örtlichen Tierheim.

6. Zeit für gute Vorsätze

Du willst dich auch nächstes Jahr wieder für Tiere einsetzen? Super, denn wir brauchen DICH in unserem Aktivistennetzwerk! So bleibst du immer über aktuelle Tierrechtsaktionen in deiner Nähe auf dem Laufenden und bekommst einmal im Monat tolle Tipps und Tricks in unserer Aktivistenwoche. Das kostenlose Veganstart-Programm begleitet dich 30 Tage lang dabei, 2016 in ein veganes, tierleidfreies Leben zu starten.

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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