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Auf Schnupperkurs in der Medienwelt – mein Praktikum in der PETA-Pressestelle

Helena Marten (Mitte)

„Kannst du bitte die Clippings zählen und benennen?“, „Weißt du, was ein Pressespiegel ist?“, „Und für die Aktion in Wien muss noch ein ‚Follow-Up‘ gemacht werden“. Was das alles bedeutet, wusste ich am Anfang nicht. Einiges habe ich heimlich versucht schnell zu googeln, aber das meiste musste ich noch gefühlte tausend Mal nachfragen.

Schon während meines Studiums der Kommunikationswissenschaften habe ich mich für die Medien- und Pressewelt interessiert. Da das meiste aber sehr theorielastig war, hatte ich großes Interesse daran, einen Einblick in die Realität zu bekommen.

Während meines Praktikums bei PETA fand ich es besonders spannend, dass die Pressestelle sozusagen als Station zwischen der Öffentlichkeit und den Experten funktioniert. Hier wird fachliches Wissen und Aufklärung durch Pressemitteilungen und Artikel an die Menschen gebracht. Auch tägliche Abläufe wie das Medientraining oder die eigenen Interview-Drehs bei PETA für Fernsehsender haben mir einen guten Einblick in die knallharte Realität der Medienwelt ermöglicht.

Was mir persönlich an PETA schon immer gut gefallen hat, sind die zahlreichen Aktionen, die in der Öffentlichkeit stattfinden. Umso aufregender fand ich es, als ich in den frühen Morgenstunden mit der Aktionskoordinatorin zu PETA Veranstaltungen in Augsburg und München fahren durfte und die ganzen organisatorischen Herausforderungen sowie die Begegnung mit der Presse vor Ort hautnah miterleben konnte. Auch die Möglichkeit mich selbst aktiv für Tierrechte einzusetzen, hat mir besonders gut gefallen. Wie zum Beispiel die Teilnahme bei einer Anti-Pelz Demo gegen P&C in Stuttgart.

Neben den ganzen Erfahrungen nehme ich auch noch etwas anderes mit aus meiner Praktikumszeit bei PETA; nämlich hohe Erwartungen an die Arbeitswelt. Es ist wahrscheinlich eher eine Seltenheit in einem Team arbeiten zu dürfen, das dieselben moralischen Ansichten hat und sich zusammen für das Wohl aller Tiere einsetzt. Auch außerberufliche Aktivitäten wie gemeinsam Essen gehen, Filme schauen oder den Weihnachtsmarkt zu besuchen, haben sehr zu meinem Wohlbefinden beigetragen. Und dass man an seinem Arbeitsplatz die Hunde seiner Arbeitskollegen zwischendurch eben knuddeln darf, ist sicherlich auch alles andere als selbstverständlich.

Wirklich als Praktikantin habe ich mich übrigens nicht gefühlt, sondern eher als ein vollwertiges Teammitglied. Die schöne Zeit und die kritischen ebenso wie die lustigen Gespräche mit meinen Arbeitskollegen werde ich in guter Erinnerung behalten und sicherlich missen.

 

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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