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Gegen Elefantengefängnisse: PETA ZWEI Streetteam Demos zum Welt-Elefantentag

Demo zum Welt-Elefantentag

Am 12. August war Welt-Elefantentag. Deutschlandweit sieben freiwillige PETA ZWEI Streetteams haben sich diesen Tag zum Anlass genommen, gegen die Elefantenhaltung in Zoos zu demonstrieren.

Zoos: Gefängnisse für Tiere

Die Aktivisten haben in Sträflingskostümen und Elefantenmasken darauf aufmerksam gemacht, dass Elefanten in Zoos nichts als Gefängnisinsassen sind – lebenslänglich eingesperrt zur Belustigung der Zoobesucher. Auswilderungen von in Gefangenschaft geborenen Elefanten finden nicht statt.

Artgerecht ist nur die Freiheit

Demo in Koeln zum Welt-Elefantentag

Die Elefantenhaltung in Zoos ist nicht artgerecht möglich – Elefanten leben in der Natur in stabilen sozialen Verbänden, wandern bis zu 80 Kilometer pro Tag und erleben eine Vielzahl von Umweltreizen. Im Zoo sind dagegen Bewegungsmangel, Beschäftigungslosigkeit und das Auseinanderreißen von Familienverbänden an der Tagesordnung. Auch wenn die Gehege dem Besucher groß erscheinen – für die Dickhäuter reicht der Platz nicht aus, ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachzugehen. Durch die Beschäftigungslosigkeit entwickeln viele Elefanten schwere Verhaltensstörungen. Das unnatürlich lange Stehen verursacht Fuß- und Gelenkerkrankungen.

Im Zoo sterben die Tiere durchschnittlich deutlich früher als ihre Artgenossen in freier Natur. Asiatische Elefanten beispielsweise werden in Gefangenschaft nur durchschnittlich 19 Jahre alt, ihre natürliche Lebenserwartung liegt dagegen bei 60 bis 70 Jahren. Hinzu kommt, dass knapp die Hälfte der deutschen Zoos mit Elefantenhaltung noch immer den Elefantenhaken einsetzt, um die Tiere in der Haltungsform im „direkten Kontakt“ gewaltvoll zu dominieren, wie auch im Zoo Hannover. Doch egal welche Haltungsform der Zoo praktiziert, ein Elefantenleben in Gefangenschaft ist systembedingt artwidrig.

Welt-Elefantentag Demo von PETA ZWEI Streetteam Koeln

 PETA ZWEI Streetteam Köln

Welt-Elefantentag Demo von PETA ZWEI Streetteam Koeln
Welt-Elefantentag Demo von PETA ZWEI Streetteam Muenchen

 PETA ZWEI Streetteam München

Welt-Elefantentag Demo von PETA ZWEI Streetteam Muenchen
Welt-Elefantentag Demo von PETA ZWEI Streetteam Stuttgart

 PETA ZWEI Streetteam Stuttgart

Welt-Elefantentag Demo von PETA ZWEI Streetteam Stuttgart
Welt-Elefantentag Demo von PETA ZWEI Streetteam Leipzip

 PETA ZWEI Streetteam Leipzig

Welt-Elefantentag Demo von PETA ZWEI Streetteam Leipzip

Elefanten raus aus Zoos

Die Bestände wildlebender Elefanten in Afrika und Asien nehmen seit Jahrzehnten stark ab. Die Hauptgründe hierfür sind Wilderei, Lebensraumverlust und Konflikte mit der lokalen Bevölkerung. Die Zurschaustellung von meist verhaltensgestörten Elefanten in Zoos löst diese Probleme nicht. PETA fordert ein Nachzucht- und Importverbot für Elefanten, damit die Haltungen in Zoos mittelfristig auslaufen. Stattdessen sollten die Millionen an Geldern, die bisher jedes Jahr für das sinnlose Einsperren der Dickhäuter ausgegeben werden, an Artenschutzprojekte vor Ort gehen.

Was ihr tun könnt

Wenn ihr auch für Tiere aktiv werden wollt, schließt euch den freiwilligen Streetteams der Jugendkampagne PETA ZWEI an oder meldet euch im PETA Aktivistennetzwerk an.

Über den Autor

Yvonne

Yvonne ist Fachreferentin für Tiere in Zoo und Zirkus bei PETA Deutschland. Sie ist promovierte Biologin und hat sich in ihrer Dissertation mit der Persönlichkeit von Tieren beschäftigt.

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